13.12.2005

 

Team - gemini - nach fünf erfolgreichen Jahren mit "Auflösungserscheinungen":

 

Nach fünf spannenden und auch sehr erfolgreichen Jahren im Seitenwagenrennsport kommt es nun Ende 2005 zur Trennung des Duos Sepp Doppler / Bernhard Wagner.

 

Frei nach dem Motto "Jedes Ende birgt Chancen für Neues" werden wir beobachten ob und in wie weit sie dem spektakulären Motorsport der "sidecars" erhalten bleiben???

 

Vielen Dank an alle Sponsoren, Helfer und Teammitglieder für die tolle Unterstützung und die jahrelange Treue!!!

 

Den beiden waghalsigen Piloten wünschen wir alles Gute für die Zukunft!

 

euer "gemini"



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26.09.2005

Weltmeisterschaft in Assen (Gold Race), Sachsenring IDM und WM (Sprint + Gold Race):

 

Am 04.09.2005 hatten wir unseren vorletzten Auftritt in der Weltmeisterschaft "sidecar" 2005 in Assen im Rahmen der Superbike-WM. Leider fehlte es uns hierbei an nötigem Training auf der anspruchsvollen Strecke (die meisten Gespanne der Konkurrenz bestritten bereits 2 Tage vorher einen Lauf zur holländischen Meisterschaft). Das Resultat aus der Summe der beiden Teilrennen (Abbruch nach Unfall) war leider nur der undankbare punktelose 16. Rang. Es gelang es uns erst in den letzten 3 Runden im Rennen den trickreichen Kurs in ansprechenden Zeiten (fast 3 Sek. schneller als am ganzen Wochenende) zu bezwingen. Abgehakt, 2 Wochen später erwartet uns der "Sachsenringmarathon" mit 2 Läufen zur WM und einem Rennen IDM direkt nach dem Goldrace:

Wie es uns dabei ergangen ist hier im Telegrammstil:

- Der Freitag steht uns komplett für das Training WM zur Verfügung, ein freies und 2 Zeittraining bescheren uns den 13. Startplatz bei sehr widrigen Bedingungen (strömender Regen den ganzen Tag und Temperaturen um 9 Grad). Wir hoffen auf besseres Wetter für Sa. und So.!!!

- Am Samstag endlich es ist trocken (nicht so die Lederkombi vom Vortag), wir bestreiten zuerst ein Zeittraining für die IDM, Startplatz 5 und anschließend sofort den ersten WM Lauf (Sprintrace) über ca. 40km, wir kommen ganz gut weg und können die 13. Position behaupten, in einem super Kampf (der Linkskurs liegt uns) können wir uns bis auf die 9. Position vorarbeiten und sichern uns somit wichtige Punkte für die WM-Gesamtwertung! Beim anschließenden 2. IDM-Training "endlich" wieder mal Regen, keine Verbesserung möglich, Startplatz 5 für Sonntag gesichert!

- Am Sonntag Morgen erwarten uns Nebel und Temperaturen um den Gefrierpunkt!!! Test der Systeme im warm-up, alles okay! Beim "Taxifahren" zum Pitwalk haben wir viel Spass, auch "Günschi" (Felgenobermanager) kommt auf seine Kosten, er kann mit Bernhard ein paar Runden drehen und wagt es sogar in der "Linksauslage", Respekt! Anschließend sind wir von hübschen Grid-Girls umringt, kein Wunder bei dem "Dream-Team" (Bilder hierzu in der Gallery)!!! Der Ernst beginnt verspätet, Start zum WM-Gold-Race erst um 16:30, Schock in der Sightseeinglap, die Kupplung rutscht??? Was nun??? Wir riskieren den Start trotzdem, temperaturbedingt ist das Problem im Rennen nicht ganz so extrem, leider im Vortrieb gebremst schlagen wir uns trotzdem tapfer und beenden die langen 85km als 11.!!! Diese letzte genutzte Chance auf WM-Punkte sichert uns in der Gesamtwertung bei unserer ersten kompletten Weltmeisterschaftsaison den

11. Gesamtrang (WM 2005)!!!

- Keine Zeit für Erholung, schnell tanken und schon gehts weiter in die Startaufstellung zum Lauf der IDM über 55km. Was sagt wohl die Kupplung zu dem 140km Marathon??? Sie meint es gut mit uns, anscheinend Besserung in Sicht, man glaubt es kaum. In der Besichtigungsrunde eine weitere Überraschung, das Team Steinhausen verharrt ohne Vortrieb nach ca. einem Drittel der Runde wegen einer abgerissenen Antriebskette. Sportlich fair picken wir die beiden auf und schieben Sie in die Startaufstellung was uns nicht unbedingt den Zuspruch unserer sonst meist "sehr" freundlichen Mitstreiter einbringt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt den das Team Steinhausen leider nur um Sekunden verliert, sie schaffen es nicht vor Ablauf der Zeit die Reparatur zu beenden und fehlen dadurch beim Rennen. Spektakulär aber auch unsportlich dabei, dass durch Provokationen der Konkurrenz beinahe die Startaufstellung Schauplatz für Handgreiflichkeiten geworden wäre!?! Endlich, das Rennen ist freigegeben! Super Start wir sind 4. direkt hinter Hainbuchner, ein wilder Kampf auf engstem Raum findet statt, durch Harry etwas blockiert schlagen sich Doppler, Schlosser, Roscher und Hock um die Plätze über mehrere Runden, eine super Show nicht nur für die Zuschauer!!! Erst in der 2. Rennhälfte löst sich das Paket etwas auf, am Ende sind wir 4., ein super Ergebnis in Anbetracht der erschwerten Bedingungen, wir geniessen die Auslaufrunde!!! Fast bis zum Ende, denn in der Box werden wir von Schlosser mit "überfreundlichen" Schimpfworten wie "........................." empfangen, warum??? Keine Ahnung??? Zum Glück nimmt Sepp den Helm erst ab nachdem er von unserem "schweizer Freund" angegriffen und zu Boden gerissen wurde!?! Wo sind wir hier??? Hat das was mit Rennsport zu tun??? Schade eigentlich, hatten den Kampf auf der Strecke als hart aber fair empfunden und jede Menge Spass dabei!

Der nächste IDM-Lauf und unser letztes Rennen der Saison 2005 findet am 02.10.2005 am Hockenheimring statt, wir werden noch mal alles geben und freuen uns auf spannende Positionskämpfe vor hoffentlich sehr zahlreichen Zuschauern!!!

Weitere Informationen (inkl. detaillierte Ergebnislisten) findet ihr unter www.superside.com oder auch unter www.idm.de.

Aktuelle Bilder dank Steffi demnächst wieder in der Gallery!

euer team gemini



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25.08.2005

Weltmeisterschaft in Rijeka (4 Rennen):

 

Ein hartes Wochenende mit dicht gedrängtem Zeitplan hat uns letzten Samstag und Sonntag die Weltmeisterschaft "superside" in Rijeka beschert. Da die letzte Veranstaltung der Saison statt in St. Petersburg nunmehr mit der IDM gemeinsam am Sachsenring stattfindet, wurde ein Rennen bereits in Rijeka zusätzlich durchgeführt (im Rahmen der IDM haben nur 2 weitere Rennen im Zeitplan Platz). Das heisst für uns volles Programm, am Samstag starten wir beinahe im Stundenrhythmus.

Wie es uns dabei ergangen ist hier im Telegrammstil:

- Am Freitag haben wir die Möglichkeit auf 4 freie Trainingsitzungen, wir nutzen 3 davon, Fahrwerk und Übersetzung werden abgestimmt, wir stellen uns immer besser auf die sehr wellige Strecke mit reifenmordendem Asphalt mit viel Grip ein. Alles läuft bestens, wir sind für den Samstag gewappnet!

- Am Samstag bestreiten wir 5 Bewerbe, 1. Zeitraining, 2. Zeittraining, Sprintrennen über 45km, Viertelfinale-KO-System und Halbfinale-KO-System, mega Programm. Bei super Witterungsbedingungen konnten wir uns den 11. Startplatz sichern, im Sprintrennen belegen wir den 11. Platz, im Viertelfinale gewinnen wir den Lauf und sichern uns den ersten Startplatz für unsere Gruppe im Semifinale, werden dann 4. von 6, das beschert uns zum Ende den 10. Rang im KO-Sytem, wieder wichtige WM Punkte!!!

- Am Sonntag Regen im Warm-Up, wir tasten uns heran, überraschend viel Grip!?! Im Sprintrennen um 12 Uhr ist die Strecke fast wieder trocken, wir entscheiden uns für Intermediate-Reifen, 45 km müssen sie halten! Unser Start ist nicht optimal, wir hängen hinter einem Viererpaket auf Platz 13 fest, kaum ein Vorbeikommen, wie versuchen es mit Gewalt und müssen dabei von der nunmehr voll abgetrockneten Ideallinie abweichen, "shit" Dreher !?! Eine wilde Aufholjagd beginnt und man glaubt es kaum, Platz 8, nicht schlecht!!!!!

- Um 15h dann das Hauptrennen, tolles Wetter, 85km an einem kräfteraubenden Wochenende erwarten uns. Der Start, wir halten unsere Startposition und kämpfen mit Van Gils und Morrissey um den 10. Platz! Nach 5 Runden plötzlich, was ist das??? Regen??? Nein ein Gemisch aus Wasser und Öl von unserem holländichen Vordermann, wir sind ganz knapp dahinter und erst mal schön eingesaut!!! Ein Wisch übers Visier und die Sicht ist gleich noch schlechter, Morrissey nutzt die Chance und zieht vorbei, wir kämpfen trotz eingeschränkter Sicht weiter, Morrissey kann uns nicht abschütteln, wir hängen ihm auf den Fersen. Dann beginnt es in der vorletzten Runde auch noch zu regnen, der volle Blindflug in Verbindung mit dem Öl auf dem Visier, wir retten uns ins Ziel, Platz 10 !!!

In Anbetracht der äusseren Umstände ein gutes Ergebnis. Top funktioniert hat wieder mal unsere Technik, der Motor von Fritze-Tuning läuft wie ein Uhrwerk, der schnellste Yamaha weit und breit im starken Feld der Suzuki-Konkurrenz!!!

Die Ziele unter den ersten 10 zu landen sind erfüllt, am Wochenende auch der 10. Gesamtrang und wieder 25 wichtige Punkte für die Weltmeisterschaftswertung, wir kommen dadurch von Platz 15 auf 13 vor, der Abstand bis zum 9. nur noch 6 Punkte, das wird noch ein hartes Stück Arbeit!!!

Der nächste WM-Lauf findet im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft am 04.09.2005 in Assen statt. Wir freuen uns auf die sehr anspruchsvolle Strecke und auf volle Zuschauerränge!

Weitere Informationen (inkl. detaillierte Ergebnislisten) findet ihr unter www.superside.com

Aktuelle Bilder in der Gallery!

euer team gemini



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10.08.2005

Weltmeisterschaft auf dem Salzburgring:

 

Am letzten Wochenende waren wir zum 2. Mal in diesem Jahr (1x bereits im Rahmen der IDM) auf unserer Heimstrecke zur Weltmeisterschaft FIM - superside auf dem extrem schnellen Kurs am Salzburgring!

Wie es uns dabei ergangen ist hier im Telegrammstil:

- Erstes freies Training am Samstag Morgen, fast trockene Strecke, wir geben alles und spielen den Heimvorteil voll aus, die Sensation vorerst Platz 2!

- Beim ersten Zeittraining um 11:30 strömender Regen Startplatz 7, wir hoffen auf trockene Bedingungen im 2. Zeittraining um 16:30!

- Um 16:30 ist die Strecke noch nicht vollständig abgetrocknet, wir entscheiden uns für Intermediate-Reifen, nach einer Runde wechseln wir sofort auf Slicks, hochmotiviert drehen wir ohne Pause unsere Runden, immer wieder Verkehr auf der Strecke, wir haben knapp eine halbe Stunde Zeit, Platzierung erst zwischen 7 und 9, nur noch 5 Sekunden beim Überfahren der Ziellinie, nach "Rossi Manier" die letzte Chance in der letzten möglichen gezeiteten Runde, wir nutzen sie, unser schnellster Umlauf "Startplatz 5" und somit erstmals in der 2. Startreihe in der WM, SUPER!!!

- Am Sonntag, typisch Salzburg, es ist saukalt (+9 Grad) und "kübelt" zum "Warm Up" wie aus Eimern, Sepp verkriecht sich im LKW und verlängert statt dem Training die nächtliche Ruhephase im wärmenden Schlafsack, wir warten bis zum großen Augenblick, Start um ca. 15:30!

- Der Wettergott hat ein Nachsehen mit den "Gladiatoren" der Formel 1 der Seitenwagenklasse, Sonnenschein und ein paar wenige Tropfen in der Startaufstellung, die Strecke eigentlich komplett abgetrocknet, für uns ungewohnt die 2. Startreihe aber sehr übersichtlich der Blick nach vorne, optimale Bedingungen und ein super Puplikum trotz der widrigen Witterungsbedingungen. 15:30 die Anspannung ist auf dem Höhepunkt, die rote Ampel geht aus, 20 fauchende Motoren treiben ihre Gespanne auf die erste Schikane zu, hier gehts nur einzeln durch, alles verläuft extrem eng aber fair, wir reihen uns vor Steinhausen auf Position 5 ein, 2 Runden später sogar Platz 4, die Verfolger von Platz 5-10 im "Hochgeschwindigkeitsschlepptau", keiner von denen lässt sich abschütteln, wir können die 5. Position einige Runden verteidigen unsere Verfolger sind uns aber hart auf den Fersen. Anbremsen der Schikane ist in jeder Runde eine neue Herausforderung, oft zu dritt nebeneinander, nach einer leichten Berührung mit Van Gils finden wir uns auf Position 7 wieder, das Rennen ist noch lange nicht entschieden. In der Highspeed-Teilen und in der Fahrerlagerkurve sind wir richtig stark, auf der Start-Ziel-Geraden setzen sich unsere Verfolger immer wieder neben uns, ein erbitterter Kampf, es passiert beim Anbremsen, wieder zu dritt nebeneinander, Berührungen, Roscher/Hänni überschlagen sich, wir hängen Päivärinta mit unserer Nase im Boot und werden dabei auch noch von den Gebrüdern Knight passiert, Platz 9. Leider können wir in den letzten 4 Runden keinen Platz mehr gut machen, wir erreichen die Zielflagge als 9., ein super Rennen, härtester Kampf und richtig spektakulär, die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen und feiern uns in der Auslaufrunde und auf dem Weg ins Fahrerlager. Eine tolle Stimmung, unser Dank gebührt dem Puplikum!!!

Trotz der "bescheidenen" Witterungsbedingungen hatten wir viel Spass, haben alles gegeben, unser bestes Training in der Weltmeisterschaft und zum Schluss ein mehr als verdienter 9. Platz trotz mehrerer Kollisionen und Rempler auf der schnellesten und wunderschön in die Landschaft eingebetteten Rennstrecke in der Saison 2005!!!!!!!!!!!

Vielen Dank unseren Sponsoren und Helfern, ganz besonders durften wir und alle unsere Gäste die super Betreuung durch den POLIZEI-Sportverein Wels in unserem Bewirtungszelt geniessen!!!

Die nächsten Läufe zur WM finden in zwei Wochen in Rijeka statt, 4 x haben wir die Chance auf Punkte, 2 x KO-System, 1 x Sprintrace und im langen Rennen "Goldrace" über 85km.

Weitere Informationen (inkl. detaillierte Ergebnislisten) findet ihr unter www.superside.com

Aktuelle Bilder dank Stefanie und "Wally" von superside, auch schon vom Salzburgring, in der Gallery!

euer team gemini



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14.07.2005

Weltmeisterschaft auf dem historischen Strassenkurs "Schleizer Dreieck":

 

Am letzten Wochenende war der "superside-circus" zu Gast auf dem berühmt berüchtigten Strassenkurs am Schleizer Dreieck! Wenn auch seit 2 Jahren etwas entschärft (3,9km statt der ursprünglichen 6,8km aus sicherheitstechnischen Gründen) stellt die Strecke besondere Anforderungen an Mensch und Maschine. Es galt den in die Landschaft eingebetteten Rundkurs in 3 gewerteten Rennen zu bezwingen. Unsere Ziele sind gesteckt, Platzierungen unter den ersten 10 !!!

Wie es uns dabei ergangen ist hier im Telegrammstil:

- Erstes Zeittraining am Samstag, die Übersetzung passt noch nicht, Zeiten ungefähr wie im Vorjahr, vorerst Platz 12!

- Beim zweiten Zeittraining verbessern wir uns um sagenhafte 2,5 Sekunden, Startplatz 9 für alle Rennen, harte Konkurrenz, Ziel <10 erfüllt, leider gibts für "Pylonenweitschuß" (Streckenbegrenzung) bei über 200km/h keine Punkte sondern nur einen tiefblauen Hintern von Bernhard :-) !!!

- Schnell geht es weiter mit den 4 Ausscheidungsläufen im KO-System, Viertelfinale, wir Starten im 3. Leistungspaket unsere Gesamtzeit über 3 Runden reicht, wir sind weiter, Halbfinale findet um 17h statt, mind. Platz 12 ist sicher.

- Auch im Halbfinale schlagen wir uns tapfer in 3 weiteren wilden Runden, Platz 9 zum Schluss, wichtige WM-Punkte!!!

- Am Sonntag lassen wir in der Hoffnung auf trockene Bedingungen für die beiden Rennen das "warm-up" bei leichtem Nieselregen aus, Start zum Sprintrace über 11 Runden ist um 11:25.

- Wir kommen gut weg, reihen uns um Platz 10 in der zweiten Kurve ein und liefern uns über die ganze Distanz einen erbitterten Kampf mit dem Schweden Gällros und den Brüdern Knight aus England, im Ziel sind wir genau zwischen den beiden, Platz 10, bis zum Hauptrennen über 85km bleiben uns nur ca. 2h, keine Zeit zum erholen, Kondition und Ausdauer sind gefragt!

- Wieder kommen wir am Start gut weg, können unsere Position bis zur ersten Linkskurve behaupten, werden dann aber am Einbiegen durch die von hinten anfliegenden Engländer Gatt/Randell ins Aus Richtung Fahrerlagereinfahrt abgedreht, die Engländer schlagen vor uns in den Strohballen ein, unsere Verkleidungsnase hängt halb abgetrennt an der letzten Schraube, unser Kotflügel ist eingerissen, das Feld ist weg!!! Aufgeben?????? Nicht bei gemini-racing, Bernhard reisst die Nase ab, schiebt das Gespann in Position, wir können wenn auch leicht lädiert das Rennen fortsetzen, eine wilde Aufholjagd wird gestartet!!! Mit der Wut im Bauch und dem Willen zum Erfolg rollen wir das Starterfeld von hinten auf, nach ein paar Runden haben wir den Anschluß wieder gefunden und kämpfen um die Positionen, nach 2/3 bereits wieder Platz 11, super, auf den Rest haben wir wenig Einfluß aber unsere Ausdauer macht sich bezahlt. Der Kurs stellt höchste Ansprüche, keine Erholsektionen ausser Start/Ziel, maximale Beanspruchung von Mensch und Maschine, man glaubt es kaum, Zieleinlauf nach 85 harten km, Platz 8 !!!!!!!!

Super Leistung des gesamten Teams, keinerlei Probleme, alles hat toll funktioniert, unser Dank gebührt besonders auch den Mechanikern und Helfern!

Glücklich und mit 21 WM-Punkten mehr auf dem Konto treten wir die Heimreise an. Der nächste Lauf zur WM findet am 07.08.2005 am Salzburgring statt, wir freuen uns auf den Highspeedkurs und auf das super Puplikum in Austria!!!

Weitere Informationen (inkl. detaillierte Ergebnislisten) findet ihr unter www.superside.com oder auch unter www.idm.de.

Demnächst auch wieder mehr neue Bilder in der Gallery!

euer team gemini



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06.07.2005

IDM "sidecar" am Salzburgring:

 

Mit Freude auf unseren "Heimkurs" reisten wir letztes Wochenende zum Salzburgring. Die schnellste Strecke der Saison macht uns immer besonders viel Spass! Sepp kennt den Salzburgring auch noch besonders gut aus seiner Solo Zeit, Bernhard genießt die wilden Drifts bei Geschwindigkeiten über 250km/h in rechtsauslage durch die Fahrerlagerkurve!

Wie es uns dabei ergangen ist hier im Telegrammstil:

- Erstes freies Training am Freitag, wir sind nicht am Start, Job geht vor, nicht so schlimm es regnet in Strömen!.

- Beim ersten Zeitrraining am Samstag kommen wir ganz gut in Fahrt, haben eine super Runde, werden jedoch kurz vor Start/Ziel durch ein langsames Fahrzeug eingebremst, es beginnt zu regnen, keine weitere Zeitverbesserung möglich, vorerst Platz 7, nur 5 Runden absolviert.

- Beim zweiten Zeitrraining, typisch Salzburg, strömender Regen mit angeblich guten Wetteraussichten für Sonntag, wir passen, keine Verbesserung der Startposition möglich.

- Im Warm Up um 9h klappt alles bestens, endlich ein paar freie Runden, wir fühlen uns fürs Rennen gewappnet, langes Warten bis zum Start um 16:20, Zeit für Benzingespräche mit unseren zahlreichen Fans die uns im Zelt aufsuchen!

- Der Start erfolgt nach einigen Verzögerungen um ca. 17h, wir kommen erst nicht so gut weg, können in der Schikane und in der ersten Runde ein paar Plätze gut machen und sind vorerst 4. Von hinten drängen sich jedoch bald der IDM- und WM-Führende Steinhausen und der wieselflinke Engländer Laidlow an uns vorbei. Von der 6. Position aus sind wir in einen spektakulären Kampf mit Schlosser und Roscher verwickelt. Extrem eng wird bei Topspeed bis zu fast 290km/h Rad an Rad gekämpft. Wir können Schlosser passieren doch mit Roscher haben wir noch eine schwierige Aufgabe vor uns. Mehrmals können wir uns im Windschatten ansaugen und sind gleich auf, Roscher macht keinen Fehler, nutzt an exponierten Stellen die "Kampflinie", unsere schnellste Runde ist um 0,4 Sekunden besser als seine, die Fritze-Tuning-Yamaha läuft perfekt, trotzdem führt an dem erfahrenen Duo Roscher/Hänni bis zur Zielflagge kein Weg vorbei. Der Fight war hart aber fair von beiden Seiten, wir sehen die karierte Flagge als 5.!!! Das Puplikum ist hoch zufrieden, über die ganze Renndistanz wurden wilde packende Zweikämpfe geboten. An der Spitze setzt sich Steinhausen vor Moser und Laidlow durch. Wir hatten mega Spass in den 12 Runden, auch die Kulisse der zahlreichen Zuschauer hat uns tief beeindruckt!

Am nächsten Wochenende gehts gleich weiter, WM am Schleizer-Dreieck mit insgesamt 3 Rennen (KO-System, Sprint-Rennen, Hauptrennen), also volles Programm am Samstag und Sonntag,

Nicht vergessen, am 07.08.2005 sind wir mit der Weltelite des Seitenwagensports wieder am Salzburgring, dann gehts richtig zur Sache, spektakuläre Fights auf der Strecke sind dem Puplikum garantiert, wir hoffen wieder auf euer zahlreiches erscheinen!!!

Weitere Informationen (inkl. detaillierte Ergebnislisten) findet ihr unter www.idm.de.

Neue Bilder vom Nürburgring in der Gallery!

euer team gemini



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21.06.2005

Weltmeisterschaft und IDM "sidecar" am Nürburgring:

 

Am letzten Wochenende traf sich die Weltelite des Seitenwagensports am Nürburgring. Hart gekämpft wurde um Punkte sowohl in der Weltmeisterschaft als auch in der IDM. Für uns bedeutete das volles Programm, ein freies Training und zwei Zeittraining am Freitag, zwei Zeittraining ein warm up und das Rennen zur IDM (ca. 60km) am Samstag und am Sonntag warm up und WM Hauptrennen über ca. 85km. Jeweils volle Starterfelder und hochmotivierte Konkurrenz durch die Kombination der Veranstaltungen IDM mit zusätzlichem "WM sidecar-Rennen"!

Wie es uns dabei ergangen ist hier im Telegrammstil:

- Erstes freies Training am Freitag, neuen Motor einfahren, Kühlsystem funktioniert nicht optimal, Probleme werden vor dem ersten Zeittraining gelöst.

- Beim ersten Zeitrraining zur IDM belegen wir vorerst Platz 7 den wir im zweiten Training am Samstag bestätigen

- Beim ersten Zeitrraining zur WM belegen wir vorerst Platz 17, am Samstag sind wir über 1 Sek. schneller, Startplatz 14 für Sonntag.

- Wir verzichten aufs Warm Up und starten am Samstag um 17:10 zum IDM Lauf. Es gelingt ein super Start und wir überstehen die berüchtigte erste Kurve ohne Kollision. In den nächsten Runden liefern wir uns einen wilden Kampf mit Moser und Roscher um Position 3. Leider können wir das Tempo (der bestimmt nicht unterlegenen Suzukis) die ganze Renndistanz nicht halten, der Vorsprung auf unsere Verfolger vergrößert sich jedoch mit jeder Runde zusehends. Mit sicherem Abstand zum 5. landen wir schließlich auf dem etwas undankbaren 4. Platz nach einer sauberen Leistung unseres gesamten Teams (Günter, Günschi, Guiseppe, Sali, Steffi, Sepp und Bernhard).

- Warm Up am Sonntag, wir sind 9., Trainingszeit bestätigt, Rennen 12:55!!!

- Der Start gelingt, die erste Kurve auch, wir kämpfen uns in den ersten Runden von 14 auf 11 vor. Den Zuschauern wir ein super Spektakel geboten, in der Weltmeisterschaft wird um jede Position wild gefightet, wir können das Tempo um den 10. Platz gut mitgehen, die gesteckten Ziele (< 10) in Reichweite driften wir mit rauchendem Hinterrreifen um den Rechtskurs. Dann Plötzlich in der 6. Runde die Schrecksekunde, Bremsversagen beim Anbremsen der Schikane, wir retten uns in die Zielkurve!!! Nach einer verhaltenen Runde (Bremsentest) müssen wir das Rennen leider wegen technischer Probleme aufgeben. Die Enttäuschung ist vorerst groß trotzdem freuen wir uns schon auf den IDM Lauf am Salzburgring in 2 Wochen!!!

Der Salzburgring ist der schnellste Kurs in der Saison, Spitzen bis zu 290km/h werden erreicht, der Durchschnitt beträgt über 190km/h und wie jedes Jahr erwartet uns dort ein super Puplikum! Wir werden unseren Beitrag zur sidecarshow im Rahmen der IDM leisten!!!

Weitere Informationen (inkl. detaillierte Ergebnislisten) findet ihr unter www.superside.com oder auch unter www.idm.de.

Demnächst gibts wieder neue Bilder in der Gallery!

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31.05.2005

Weltmeisterschaft "sidecar" am Hungaroring (4. Wertungslauf von 16):

 

Am letzten Wochenende kämpften wir wieder um Punkte in der Weltmeisterschhaft am Hungaroring in Ungarn. Diesmal bei einem WM-Lauf sidecar im Rahmen der Europameisterschaft für Motorräder. Die wunderschön in die Landschaft eingebettete Strecke westlich von Budapest galt es am Freitag im freien Training, am Samstag in zwei Zeittraning und am Sonntag im Warm Up und einem "langen" Rennen (ca. 85km) zu bezwingen. Das bei Temperaturen Luft 35 Grad und Asphalt 55 Grad. Eine echte Herausforderung für Mensch, Maschine (Motor) und Reifen!!!

Wie es uns dabei ergangen ist hier im Telegrammstil:

- Erstes freies Training am Freitag, Motorenprobleme, wir können Vibrationen nicht orten, die Folge, ein Riss in der Motoraufhängung und kein Ersatzteil zur Verfügung. Was jetzt??? Zum Glück gibt es Freunde auch in Ungarn, dem internationalen Media Manager "PEPI" (er kommentiert u. a. versch. Rennen für Eurosport in mehreren Sprachen) haben wir es zu verdanken, dass der gebrochene Halter schnell geschweißt wird und wir inkl. Motorwechsel beim nächsten freien Training (nur 2,5h Pause) wieder auf der Strecke sind.

*** DANKE "JOZSEF BÖRÖCZKY" !!! ***

- Beim zweiten freien Training belegen wir Platz 8 (Saisonziel unter den ersten 10 vorerst erfüllt)

- Am Samstag gehts um die Startposition, in der Summe aus beiden Zeittraining belegen wir den 10. Rang (nach dem ersten Teil Platz 8), durch die enorme Hitze können wir unsere Rundenzeit im zweiten Teil am späten Nachmittag nicht mehr verbessern, sind aber eine Sekunde schneller als im Vorjahr!

- Warm Up am Sonntag, wir sind 7., Trainingszeit bestätigt, wir hoffen aufs Rennen, Start ca. 16:00!

- Das Rennen wird nach verkürzter Startaufstellung wegen unerträglicher Hitze (Asphalt über 55 Grad, nicht nur die Stiefel "glühen") etwas früher freigegeben. Wir kommen gut weg, das Gerangel in der ersten Kurve spült uns trotzdem auf den 12. Rang zurück. Wir kämpfen die nächsten Runden mit Morrissey um die 11. Position und wechseln uns ab, die nächsten Mitstreiter immer noch in Reichweite. Nach ca. Rennhälfte müssen wir nach ein paar kleineren Fehlern und Rutschern die Suzuki Truppe vor uns ziehen lassen, unser Motor droht wie uns die Kühlwassertemperaturanzeige signalisiert zu überhitzen. Die Plätze sind bezogen, die Frage ist wer widersteht der unerträglichen Hitze bis zum Rennende? Eine echte Herausforderung sowohl an die körperliche Konstitution als auch an Material, Motor und Reifen. Steve Webster muss in Führung liegend aufgeben, sein Beifahrer Paul Woodhead ist dem Hitzeschlag nahe, muss abbrechen und kollabiert direkt beim Stopp in Kurve 2!!! Die Beifahrer werden zusätzlich zur anstrengenden Turnarbeit an ihrem "Arbeitsplatz" hinter dem Motorkühler von der bis zu 90 Grad heissen Abluft umströmt. Steinhausen/Hopkinson kämpfen mit einem sich auflösenden Vorderreifen und landen auf Platz 4 im Ziel. Erster Reeves/Reeves, Zweiter Roscher/Hänni und Dritter Van Gils/Van Gils lautet die Reihung beim Zieleinlauf. Wir sind "10." und rücken mit unseren ersten WM Punkten (Saison 2005) in der Gesamtwertung von Platz 21 auf 17 vor.

In drei Wochen dürfen wir gleich 2 Rennen bestreiten. Die Weltmeisterschaft findet im Rahmen der IDM Veranstaltung am Nürburgring statt. d.h. für uns am Samstag 4 Zeittraining (WM+IDM) und ein Rennen (IDM). Am Sonntag WM-Lauf wieder ca. 85km. Der Nürburgring hat Tradition und liegt uns anscheinend auch nicht ganz schlecht, wir freuen uns auf spannende Rennverläufe!!!

Weitere Informationen (inkl. detaillierte Ergebnislisten) zur Weltmeisterschaft "superside" findet ihr unter www.superside.com.

Demnächst gibts auch wieder neue Bilder in der Gallery!

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10.05.2005

Auftakt zur Weltmeisterschaft "sidecar" in Brands Hatch:

 

Am letzten Wochenende fand in Brands Hatch (GB) die erste Veranstaltung zur sidecar - Weltmeisterschaft 2005 statt. Schon vor der Anreise war uns bewußt, dass wir uns hier einer englischen Übermacht (70%) im Teilnehmerfeld stellen müssen, trotzdem war es unser erklärtes Ziel mit WM Punkten nach Hause zu kommen. In drei verschiedenen Wertungsläufen (1 x Matchrace-KO-System, 1 x Sprintrennen 15 Runden, 1 x Hauptrennen 30 Runden) hatten wir hierfür eine Chance.

Wie es uns dabei ergangen ist hier im Telegrammstil:

- Erstes freies Training am Samstag morgen, können uns vorerst nicht so richtig mit der für uns neuen Strecke anfreunden, die Engländer trainieren hier, hatten bereits ein Rennen der engl. Meisterschaft auf diesem sehr kurzen Umlauf (2km) und sind alle sauschnell.

- danach erstes Qualifikationstraining, klappt schon etwas besser aber immer noch nicht gut genug, wir sind erst mal nur 19. mit der Hoffnung uns im 2. gezeiteten Training zu verbessern, Jörg Steinhausen sprengt als Einzigster die Riege der Engländer mit Startplatz 5.

- 2. Qualifikationstraining "REGEN" und somit keine Möglichkeit zur Verbesserung, das heißt für uns Startplatz 19. für alle drei Rennen!!!

- Erstes Match Race am Samstag Nachmittag, wieder hat es der Wettergott nicht gut mit uns gemeint, nasse Strecke mit einem leichten Hang zum Auftrocknen, unsere Entscheidung "no risk no fun" und wir starten mit einem geschnittenen Slick auf dem Antriebsrad (vorne und seite Regenreifen), super Start von 4 vor auf 2 aber leider doch verwachst, noch zu viele Nasse stellen auf der Strecke und wir fallen wieder zurück auf den 4. Platz, das bedeutet zum Schluß Platz 16 und gerade keinen Punkt!

- Sonntag Vormittag, warm up, Platz 12, schaut doch gar nicht so schlecht aus, das gemini-team kommt in Fahrt!

- 13:30 Start zum Sprintrace (15 Runden), endlich gehts los, erster Gang, Wheelspin, Rauch aber kaum Vortrieb, wir hetzen dem Feld hinterher, das Überholen auf dem kurzen Kurs gestaltet sich schwierig, die längere Übersetzung hilft uns auch nicht dabei, plötzlich ist das Rennen aus und wir sind erst 18., jetzt reichts, neue Chance um 16h!!!

- 16:00 Start zum Hauptrennen, in der Pause hatten wir wieder kürzer übersetzt, der Start gelingt, wir kommen von 19 auf 15 in der ersten Runde vor, danach eine kl. Kollision mit Morrisey und wir verlieren wieder drei Positionen, danach starten wir durch, Runde für Runde gewinnen wir Positionen nach 20 Runden kämpfen wir bereits um Platzu 9, da passierts, ein Reifenklumpen auf der Strecke wird hochgeschleudert, verklemmt sich zwischen Schutzblech und Vorderrad, wir müssen "behindert" die Box ansteuern, bei der Reparatur verlieren wir 3 Runden, nehmen das Rennen wieder auf, Platz 16, es ist zum Mäusemelken, wieder keinen Punkt!!!!!!

So hatten wir uns unseren Einstand bei der WM bestimmt nicht vorgestellt, trotzdem sind wir guter Dinge, sowohl die Rundenzeiten als auch die Platzierung während des Rennens stimmen uns zuversichtlich für den nächsten Event am Hungaroring in 3 Wochen.

Ein besonderer Dank gebührt auch unserem Tuner und den Mechanikern vor Ort, die Technik hat super funktioniert!!!

Wir freuen uns auf spannende Positionskämpfe beim nächsten Rennen, Engländer zieht euch warm an wir sind jetzt nicht mehr auf eurer Hausstrecke!

Weitere Informationen zur Weltmeisterschaft "superside" findet ihr unter www.superside.com.

euer team gemini



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26.05.2005

POLIZEI Sportverein Wels (Pressekonferenz) / IDM-Training Lausitzring:

 

Der Polizei Sportverein Wels unterstützt das gemini-team 2005 auf dem Weg in die Weltmeisterschaft!!!

Wir bedanken uns bei unserem neuen Sponsor!!!

Am Freitag dem 22.04.2005 fand am Flughafen in Wels die Präsentation der Teams statt, die in der Saison 2005 vom Polizei Sportverein Wels einerseits tatkräftig unterstützt werden und andererseits auch unter der Bewerberlizenz des Polizeisportvereins an den Start gehen. Professionell vom PSV organisiert stellten wir uns den Fragen der Presse:

Die Schwerpunkte des Interesses lagen natürlich in der Technik und in der Vorschau auf die Saison 2005. Speziell bei einem "Gefährt" (sidecar) das weder unter den Autos noch bei den Motorrädern eingeordnet werden kann wurde die einzigartige a-symmetrische Kombination, aus Fahrwerkskomponenten aus dem Formelrennsport (LCR Schweiz) gepaart mit einem Antrieb aus einem Serienmotorrad (Yamaha R1) bewundert. Zu sehen gibt's die Ausschnitte bestimmt demnächst im örtlichen Fernsehen im Raum Wels (WT1) und natürlich auch Bilder bei uns in der Gallery.

Am Samstag den 23.04.2005 starteten wir dann durch in Richtung Lausitzring, wenn auch verspätet, denn durch Umbauarbeiten an der Strecke für die DTM war Trainingsbetrieb erst am Sonntag möglich.

Fünf Trainings von je einer halben Stunde waren geplant:

1) neuen Motor einfahren

2) neue Fahrwerkskomponenten testen und Grundabstimmung finden

3) bis 5) Feintuning, schnelle Runden und letzte Vorbereitungen für Brands Hatch

Der beste Plan hilft nichts wenn sich die Realität nicht daran hält. Im ersten Teil wurde der Motor langsam auf Temperatur und Drehzahl gebracht, im zweiten Teil konnten wir die Fahrwerkskomponenten in einer groben Grundeinstellung testen, sie hinterließen hierbei einen ersten sehr positiven Eindruck, dann mussten wir aber mit rutschender Kupplung, verdächtigen Motorgeräuschen und Vibrationen unser Gespann vorzeitig abstellen. Während der nächsten zwei Trainings benötigten wir die Zeit zum Schrauben (inkl. Motorwechsel) und im letzten, wieder voll fit, war leider nur noch Funktionstest möglich da ein großer Teil der Strecke mit Öl und Bindemittel eingesaut war.

Trotzdem reisen wir mit gutem Gefühl in 2 Wochen nach Brands Hatch zum Auftakt in die Weltmeisterschaft und stellen uns der "englischen Übermacht". Für mehr als 60% der WM Teilnehmer ist das die Hausstrecke. Wir freuen uns auf einen spannenden Kampf in insgesamt drei Wertungsläufen (Samstag KO-System, Sonntag Sprint- und Hauptrennen)!!!

 

Weitere Informationen zur Weltmeisterschaft "superside" findet ihr unter www.superside.com.

 

euer team gemini



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21.03.2005

Termine 2005 / Training Spanien:

Die Würfel für 2005 sind gefallen. Wie im "Calender" eindeutig an Hand der Renntermine für 2005 nachvollziehbar dokumentiert werden wir diese Saison erstmals die komplette Weltmeisterschaft mit bestreiten. Sowohl aus Zeit- als auch aus Kostengründen ist es uns nicht möglich an der kompletten IDM ebenfalls teilzunehmen. Die Saison wird am 08.05.2005 in Brands Hatch eröffnet, bestimmt haben wir es auf der für uns neuen und auch sehr anspruchsvollen Strecke nicht leicht uns gegen die "Engländer-Armada" durchzusetzen. Wir stellen uns der Herausforderung! Erfreulich ist auch dass je ein WM und IDM Rennen am Salzburgring in Austria ausgetragen wird. Die superschnelle Strecke verspricht packende Zweikämpfe bei Topspeed von annähernd 300km/h!!! Des weiteren gibt es Neuerungen im WM-Austragungsmodus, 8 Veranstaltungen mit gesamt 16 Läufen, 4 davon im Rahmen anderer Events mit je einem WM-Rennen (85km), 4 als reine Sidecar-Veranstaltung mit je 3 Rennen (Sa. KO-System, So. Sprintrennen ca. 45km und Hauptrennen 85km). Für Spannung ist gesorgt!!!

Letzte Woche waren wir für Tests in Spanien (Fuente Alamo) Nähe Cartagena. Die Anreise gestaltet sich etwas schwierig, beinahe hätten uns die Schneefälle in den nördlichen Gebieten (Österreich und Deutschland) einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dafür wurden wir im Süden mit herrlichem Wetter und Temperaturen über 20 Grad belohnt. Nachdem unsere müden Knochen nach einigen Turns aus dem Winterschlaf erwacht waren lag der Fokus der Tests einerseits auf dem Einfahren eines neu über den Winter aufgebauten Motors (Fritze-Tuning) und andererseits auf der Optimierung der Fahrwerksabstimmung. Die dabei erreichten Fortschritte lassen uns zuversichtlich in die neue Saison blicken! Weitere Einstellfahrten sind im Rahmen des IDM Frühjahrstrainings am Lausitzring geplant.

Die ersten Bilder aus der Saison 2005 findet ihr demnächst hier in der Gallery!

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren und Helfern die uns nunmehr seit Jahren die Treue halten und auch 2005 wieder tatkräftig unterstützen !!!

euer team gemini


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24.01.2005

Saison 2005:

 

Auch wenn im Moment nach außen hin nicht sichtbar wird zur Zeit intensiv an der Saison 2005 gearbeitet:

 

- Motoren werden aufbereitet und in der Leistung weiter bei "Fritze Tuning" gesteigert

- verschiedene Fahrwerkskomponenten für erste Tests im März optimiert

- Bernhard ist fleissig nach einer Knie OP (Kreuzband) am trainieren, auch Seppl hat die ersten Konditionstests überstanden

- Entscheidung Rennkalender (Fokus Weltmeisterschaft oder wieder IDM?) steht an

- Ein leidiges Thema: "Sponsorenmangel wie immer???"

 

Keine Angst das Team gemini-racing lebt!!!!!!!!!!!!!

Demnächst wieder mehr an Info

euer team gemini


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05.10.04...

Rennbericht Hockenheim...

Das Saisonfinale am Hockenheimring startete für uns gleich mit einem schlechten Vorzeichen. Sepp steckte am Freitag im Stau und wir mussten leider das freie Training auslassen.

Mit Trainingsrückstand starteten wir so ins erste Zeittraining und holten bei auftrocknender Strecke einen vierten Platz. Im zweiten Training lief´s leider nicht so gut. Platz sechs, diesmal im Trockenen.

Der Sonntag begann dann gleich mit einer Schrecksekunde im Warm up. Bei nur sechs Grad und Regen spuckte uns wieder einmal die Sachskurve ins Kiesbett, diesmal kamen wir jedoch kurz vor dem Reifenstapel zum Stehen und nicht erst mittendrin (siehe Saisonfinale 2002). Zwar verteilten wir daraufhin jede Menge Ballast auf der Strecke, doch das Gespann blieb zum Glück unversehrt.

Auch das Wetter schien es gut mit uns zu meinen, das Rennen konnte im Trockenen und mit etwas milderen Temperaturen gestartet werden. Wir reihen uns vorerst auf Platz 8 ein, kämpfen uns aber schnell wieder nach vorne und bilden bald darauf eine Dreiergruppe mit Centner und Göttlich. Beim Überrunden haben wir dann abermals Pech und werden vom aufgerückten Schlosser überholt. Die Positionen sind daraufhin eindeutig bezogen, der Abstand nach hinten ist beruhigend und so fahren wir einen sicheren Lauf zu Ende. Dass es am Ende doch noch Platz sechs wurde, verdanken wir dem Ausfall von Mike Roscher.

Leider kostete uns dieser sechste Platz einen Rang in der Gesamtwertung, in der wir damit Platz fünf belegen.

In Anbetracht der tragischen Vorfälle ein für uns glückliches Ende der Saison 2004!

Wir bedanken uns bei allen Teammitgliedern, Helfern und Sponsoren, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung wesentlich dazu beigetragen haben, dass wir eine aufregende Seitenwagensaison 2004 im gemini racing team erleben durften!

CU 2005


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07.09.04...

Rennbericht Oschersleben...

Überschattet wurde das Seitenwagen Wochenende von dem schweren Trainingsunfall des Gespanns von Siegfried Arabin und Gernot Backmann.
Gernot Backmann war noch an der Rennstrecke seinen Verletzungen erlegen (http://www.idm.de/news.asp?mid=0&uid=0&iid=576null).
Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt den Angehörigen von Gernot Backmann.


Renntelegramm:

Am Start reihten wir uns entsprechend der Startposition auf Platz 6 ein, konnten jedoch bereits in der ersten Runde sowohl Schlosser/Ruckli als auch Göttlich/Kölsch passieren.
Diesen 4. Rang hinter Steinhausen, Roscher und Moser verteidigten wir bis zur letzten Runde und festigten so ebenfalls unseren 4. Platz in der Gesamtwertung.

Erfreuliches von unseren Junioren (Michael Grabmüller/Bernd Grabmüller), sie kommen immer besser in Fahrt und wurden mit Platz 11. als Rookies geehrt.

Nächstes Rennen und letzter Event IDM 2004 am 26.09.04 in Hockenheim.


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07.09.04...

Rennbericht Schleiz...

Wie berichtet wurde dieses Wochenende der FIM sidecar worldcup auf der neuen Schleizer Dreieck Strecke ausgetragen. Da 2004 keine Weltmeisterschaft stattfindet, machten sich die Piloten den Titel heuer in einem Drei Rennen Turnier auf der deutschen Traditionsstrecke unter sich aus.

Fürs erste Rennen konnten wir uns auf Platz elf qualifizieren, ein Startplatz im Mittelfeld also. Leider konnten wir im Rennen nicht viel zulegen, nach mehr oder weniger einsamen elf Runden überquerten wir als zehntes Gespann die Ziellinie.

Besser lief es schon in Lauf Nummer 2. Nach strapaziösen siebzehn Umläufen landeten wir schlussendlich auf dem guten achten Rang und sicherten uns damit Startplatz 9 für den entscheidenden Finallauf.

Nur eine Stunde später erwartete die Fahrer dann die ultimative Härteprüfung. Auch diesmal war die Distanz wieder verlängert worden, es galt, ganze zweiundzwanzig Runden zu bewältigen. Wir kamen auch diesmal wieder gut weg und reihten uns im Rennverlauf auf dem sicheren zehnten Rang vor unseren Landsleuten Hauzenberger und den beiden Grabmüllers ein. Runde für Runde spulten wir so ab, die Strapazen des Tages begannen an unseren Kräften zu zehren. Doch nicht die körperlichen Anstrengungen, sondern die Technik sollte uns einen Strich durch die Rechnung machen. Gegen Ende des Rennens meldete sich das Getriebe ab, Gang drei, mehr war nicht mehr drin. So gelang es Gerhard Hauzenberger noch, unseren bereits beträchtlichen Vorsprung aufzuholen, widerstandslos mussten wir ihn ziehen lassen und uns mit Platz elf bescheiden.

Zur Erholung bleibt uns leider nicht viel Zeit, schon nächste Woche steht der vorletzte IDM Lauf in Oschersleben auf dem Programm. Bis dahin gilt es, wieder fit zu werden, schließlich wollen wir zum Ende der Saison noch einmal kräftig punkten!

bis dann, 

euer gemini team


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03.09.04...

Rennbericht Schleiz...

Das traditionelle Schleizer Dreieckrennen präsentierte sich heuer erstmals mit verkürzter neuer Strecke, weshalb man uns ausnahmsweise zwei freie Trainings am Freitag zugestand. Und das nicht zu unrecht, denn das neue Streckenlayout erwies sich als äußerst anspruchsvoll, der noch rutschige neue Teil kombiniert mit den holprigen Passagen der alten Strecke forderte Fahrer und Beifahrer.

Im ersten Zeittraining folgte dann auch gleich die erste Schrecksekunde. Ein Dreher in der neuen Schikane brachte das Gespann kurz zum kippen, ein Überschlag blieb uns jedoch glücklicherweise erspart. Platz fünf.

Auch Zeittraining Nummer zwei meint es nicht gut mit uns. Bei abtrocknender Strecke verabsäumen wir es, auf Slicks zu wechseln und werden noch in den letzten Minuten bis auf Platz 10 durchgereicht. Auch unsere beiden Teamkollegen ziehen an uns vorbei und qualifizieren sich auf dem sensationellen achten Rang.

Im Rennen scheint sich das Glück jedoch wieder zu wenden, wir kommen gut weg und landen gleich auf Platz sieben. Dann wird es jedoch eng für uns. Mit viel Kampf können wir noch zwei weitere Ränge gutmachen, dann scheinen die Positionen bezogen. Mit vier Sekunden Vorsprung halten wir unsere Position, bis uns kurz vor Schluss wieder der Schleizer Überrundungsteufel holt. Unser Vorsprung schmilzt, Hock nutzt die Chance und greift an. Erst auf der Zielgeraden können wir kontern und schließen auf. Fotofinish.

Die Uhr hat´s ganz genau gewusst, es waren fünf Tausendstel, die uns am Ende doch noch Platz sechs und den Vierten der Gesamtwertung bescherten. Immer noch ein mildes Urteil, wenn man den Lauf der beiden Grabmüllers betrachtet. Von Platz acht gestartet schafften sie nicht eine Runde bevor ihnen eine Kollision mit Uwe Göttlich ein vorzeitiges Ende bescherte. Schade, aber immerhin hat sich dabei niemand verletzt.

Es wird keine Woche vergehen, ehe wir den Schleizer Asphalt erneut unter die Räder nehmen, denn schon dieses Wochenende steigt dort der sidecar worldcup mit gleich drei Rennläufen am Sonntag. Eingefahren wären wir, wir werden sehen...

so long,

euer gemini racing team


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06.08.04...

Rennbericht Lausitzring...

Das heurige IDM Wochenende am Lausitzring begann für uns gleich mit einer Schrecksekunde im freien Training. Eine gerissene Schraube am Bremspedal verursachte ein völliges Versagen unserer Anker. Sepp konnte bei ca. 250 Sachen nur noch zwei Gänge herunterschalten und das Beste hoffen. Die moderne Gestaltung des Rings und die großen Auslaufzonen verhinderten das Schlimmste. Nach der anschließenden Reparatur in der Box hatten wir mit einer rutschenden Kupplung zu kämpfen. Kein guter Tag und jede Menge Arbeit.

Im ersten Zeittraining finden wir keinen Rhythmus, Platz 4 ist okay, aber die Zeit stimmt nicht. Ganz anders dann im zweiten Anlauf. Mit geänderten Fahrwerkseinstellungen verbessern wir unsere Rundenzeiten, nicht jedoch den Startplatz. Rang 5, allerdings nur mit geringfügigem Rückstand.

Am Start können wir dann gleich einen Platz gut machen, wir biegen hinter Moser, Schlosser und Arabin in die erste Kurve. Keine drei Runden später liegen wir bereits auf Platz 2 hinter dem Tiroler Moser. Doch die Freude währt nicht lange, Schlosser kann kontern und wir finden uns auf Platz drei wieder. Unsere Dreiergruppe hat sich inzwischen vom Feld lösen können, wir geben alles, um noch einmal nach vor zu kommen, doch unsere Gegner haben ihre Hausaufgaben gemacht. Aus den langsamen Ecken des Lausitzrings haben die beiden Suzukis vor uns zudem einen spürbaren Drehmomentvorteil, die Positionen sind gefestigt. Schlosser vor Moser und Doppler.

Damit liegen wir in der Meisterschaft mit 69 Zählern gleichauf mit Roscher auf Rang drei, vor uns Schlosser (84) und Steinhausen (100). 


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11.07.04...

Rennbericht Salzburgring...

Letztes Wochenende war es wieder so weit, unser alljährliches Heimrennen am Salzburgring stand auf dem Programm. Viele Freunde und Bekannte waren mitgereist, dementsprechend hoch auch unser Ansporn.

In den Zeittrainings liefen wir den starken Zeiten der anderen Teams noch etwas hinterher, vom anfänglichen achten Platz konnten wir uns noch auf den Sechsten verbessern.

Ganz anders dann im Rennen. Wir kamen gleich in der ersten Runde gut weg und führten das IDM Feld hinter den überragenden Steinhausen und Klaffenböck an. Eine Zeit lang sah es so aus, als könnten wir die dritte Position halten, doch unser Speed reichte nicht, um einen wirklich schnellen Mike Roscher zu halten. Wir mussten ihn ziehen lassen. Praktisch in seinem Windschatten drückten sich noch zwei weitere Gespanne an uns vorbei und verwiesen uns zurück auf unsere Ausgangsposition. Lange Zeit fanden wir dann keine Lücke zum Überholen, erst gegen Ende des Rennens konnten wir uns endgültig durchsetzen. Die Zielflagge sahen wir damit als Vierte, in der Wertung bedeutet das den dritten Rang durch Gaststarter Klaffenböck/Parzer. 

Die beiden Grabmüllers holten am Salzburgring ihre ersten wohlverdienten Punkte. Mit zwei Zählern haben sich nun auch sie ins IDM Klassement eingetragen.

Alles in allem also ein recht erfolgreiches Wochenende, an das wir am 1. August am Lausitzring hoffentlich anschließen werden.

also bis dann,

euer gemini racing team


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27.06.04...

Rennbericht Rijeka/Nürburgring...

Unser zweiter Lauf zur UEM in Rijeka stand leider unter keinem guten Stern. Zwar konnten wir uns problemlos auf Platz 9 qualifizieren, doch ein in der Nacht aufkommender Sturm verhinderte eine Durchführung der Rennen tags darauf. Unverrichteter Dinge mussten wir unserer (zum Glück stehengebliebenen) Zelte wieder abbrechen.

 

Ganz anders dann eine Woche später am Nürburgring. Im ausgesprochen starken Feld mit Webster, Steinhausen, van Gils und anderen Gaststartern erkämpften wir uns im ersten Training einen vierten, im zweiten den sechsten Startplatz.

Im Rennen lieferten wir uns dann einen Dreikampf mit Göttlich und dem Holländer van Gils, den wir schlussendlich auf Rang fünf beendeten. Aufgrund der großen Anzahl von Gaststartern wurden wir jedoch als zweite in die Wertung übernommen.

In der IDM Gesamtwertung sind wir damit zwei Plätze nach vor gerutscht und liegen somit auf Rang vier.

Nächstes Wochenende steigt wieder unser Heimrennen am Salzburgring, das wir natürlich mit besonderer Motivation in Angriff nehmen werden!

cu there,

euer gemini racing team


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06.06.2004...

Rennbericht Hockenheim/Hungaroring...

Der zweite IDM Lauf des Jahres am Hockenheimring verlief zunächst ganz nach Plan. Der fünfte Startplatz ist zwar nicht ganz vorne, aber immerhin zweite Reihe innen.

Auch der Start gestaltete sich durchaus nach unseren Vorstellungen, wir konnten gleich einen Platz gutmachen und lagen an der vierten Position. In Runde drei kam dann jedoch der Rückschlag: Die kontinuierlich schwindende Leistung des Motors zwang uns zu deutlich langsameren Rundenzeiten, wir wurden bis zum siebten Platz durchgereicht. Diesen konnten wir auch bis zur letzten Runde verteidigen, dann schoben sich noch einmal ganze fünf Gespanne an uns vorbei, Platz 12.

In der IDM Gesamtwertung bedeutet das nach zwei nicht ganz geglückten Rennen Rang 6.

 

Fürs Team Grabmüller im zweiten gemini- Gespann gestaltete sich auch dieses Wochenende erfreulicher. Nachdem die Brüder auch in Hockenheim Runde für Runde zulegen konnten, landeten sie zu guter Letzt auf Platz 19.

 

Sicher auch noch erwähnenswert ist Michis erster IDM Sieg auf KTM. Wir gratulieren!

 

Keine Woche später finden wir uns dann auch schon wieder in Ungarn zur UEM wieder. Zu wenig Zeit, um zu Hause auf Fehlersuche zu gehen. In den beiden Freitagstrainings, die dann genau dafür draufgehen, stellt sich heraus, dass die Bezinzufuhr aus dem Tank ungenügend ist. Eine notdürftige Reparatur ermöglicht uns eine Nutzung der beiden Zeittrainings am Samstag. Startplatz 9, na bitte.

Im wirklich starken Teilnehmerfeld, angeführt von Weltmeister Steve Webster, erwischen wir einen grandiosen Start und reihen uns gleich auf Platz fünf ein, den wir auch einige Runden lang erfolgreich verteidigen.

Als wäre das schon zuviel des Guten, beginnt das Motorrad in der zweiten Rennhälfte wieder zu schwächeln. Statt bei regulären 12500 Touren, macht der Motor schon bei 9000 Schluss, nichts geht mehr. Dass wir trotzdem noch auf Platz neuen landeten kann somit durchaus als Erfolg gewertet werden.

 

Wer denn nun die Klasse bis 125ccm gewonnen hat, wollt ihr wissen? Ganz klar. Michi fährt ein weiteres Mal allen davon und holt damit den Sieg für KTM in einem internationalen Bewerb!

 

Bis zum nächsten UEM Lauf in Rijeka werden nun gleich zwei Wochen vergehen, genug Zeit also, um den Fehlerteufel endlich zu besiegen und wieder voll anzugreifen!

cu,

euer gemini team

 

 


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13.05.2004...

Rennbericht Sachsenring...

Ein langer Winter ist zu Ende und eine neue Seitenwagensaison hat begonnen. Mit neuem Team und neuer Motivation zogen wir dieses Wochenende aus, um am Sachsenring endlich wieder Feuer zu geben.

Dass es dann doch nur zum zehnten Startplatz reichte, liegt schlichtweg daran, dass uns das Material nicht gewachsen zu sein schien. Ein Platter im zweiten Zeittraining verhinderte eine Zeitverbesserung, die Konkurrenz zog davon.

Für den nicht unbedingt explosiven Start, der dann folgte übernehmen wir selbst die Verantwortung, viel mehr als Platz fünfzehn wars nach der ersten Ecke nicht. Doch dann war die Zeit gekommen, endlich aus dem Vollen zu schöpfen. Das Motorrad ließ wie immer keine Wünsche offen und so konnten wir ungehemmt attackieren und kämpften uns Runde um Runde weiter nach vor. Es dauerte nicht lange, bis wir uns wieder auf Tuchfühlung mit der ersten Verfolgergruppe befanden. Auch diese konnten wir schließlich hinter uns lassen, gemeinsam mit dem Gespann Schlosser\Hänni setzten wir uns ab. Als wir dann auch noch den beiden Schweizern den Auspuff zeigten und das Podium immer näher rückte, setzte es allerdings den nächsten Dämpfer. Es begann zu nieseln und ein beschlagendes Visier drückte sowohl auf die Rundenzeiten als auch auf den Grip. Nach einem gerade noch vereitelten Beinahe-Abflug (schöne Grüße an die Arme, Bernhard) verabschiedeten wir uns wieder vom dritten Rang und gingen als glückliche Vierte über die Ziellinie.

Auch unsere Youngsters hatten dieses Wochenende Gelegenheit, sich im IDM Feld einzuordnen. Mit einem sauberen Rennen und stetig verbesserten Rundenzeiten haben sie eindeutig bewiesen, dass sie´s können! We´ll see, what´s next.....

CU,

euer gemini team


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19.02.2004...

Zweites Gespann für 2004...

Nachdem uns Michi nach nur einem Jahr in Richtung KTM verlassen hatte, machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Nachwuchsteam und wurden auch prompt fündig (oder haben die Jungs doch uns gefunden?).

Mit den Brüdern Michael und Bernd Grabmüller wird dieses Jahr frischer Wind im Seitenwagenfahrerlager wehen. Die beiden Wiener bestreiten bereits seit einigen Jahren Motorradrennen im Motocross- und Oldtimerbereich, seit 2002 auch im Seitenwagen. Die Saison 2003 schlossen sie als Vize der tschechischen Meisterschaft ab. Nun haben sie beschlossen, ganz oben im Seitenwagensport durchzustarten. Bewaffnet mit dem Meistergespann der Saison 2002 (von wem stammt´s....?) greifen sie heuer ganz in gelb in der IDM an. Wir werden sie dabei soweit wie möglich unterstützen und freuen uns auf eine spannende Saison 2004!

 

Nähere Infos zu den beiden, sowie den neuen Terminkalender für 2004 gibt´s bald an dieser Stelle.

bis dann, euer

gemini racing team


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03.11.03...

125 - Michi wechselt Team...

Es sieht so aus, als hätten sich die Anstrengungen gelohnt, nächstes Jahr winkt für unseren Michi ein Werksvertrag bei KTM. Dazu der offizielle Pressebericht aus Mattighofen:

 

KTM mit Junior-Team 2004 in der IDM!

Die Fahrer: Stefan Bradl (D) und Michael Ranseder (A)

                                     

Mattighofen, 31-10-03

 

KTM-Boss Stefan Pierer lässt nach wochenlangen Spekulationen die

„Katze aus dem Sack“. 2004 beteiligt sich KTM werksseitig an der IDM.

Als Fahrer kommen Stefan Bradl und Michael Ranseder zum Einsatz.

 

Der 17jährige Ranseder kommt aus Oberösterreich und soll dem

Motorradsport in der Alpenrepublik neue Impulse verleihen.

2002 war er Zweiter im ADAC-Junior-Cup, 2003 gewann er in der IDM

das Abschlussrennen in Hockenheim, Klasse bis 125 ccm.

 

Stefan Bradl, der Ende November 14 Jahre alt wird, sorgte als echter

Neueinsteiger beim Red Bull Rookies Cup to Moto GP 2003 für Furore.

Obwohl seine Konkurrenten mit Rennerfahrung aus anderen Serien oder

den Cup schon im 2. Jahr fuhren, schaffte der Frischling bereits einmal

den Sprung aufs Siegerpodest. Jetzt bekommt er die große Chance im neugegründeten KTM-Red-Bull-Junior-Team an der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft Klasse bis 125 ccm teilzunehmen. Auch einige Einsätze in der Europameisterschaft sind geplant, so sich dies mit der Schulpflicht vereinbaren lässt.

 

„Leistung, Persönlichkeit, Umfeld und eine positive

Zukunftsperspektive waren ausschlaggebend, uns für diese beiden

jungen Fahrer zu entscheiden. Wir wollen mit ihnen gemeinsam den

Weg in die Motorrad-Weltmeisterschaft gehen“, so KTM-Vorstand

Stefan Pierer.

 

Stefan Bradl, Sohn des 250 ccm Vize-Weltmeisters Helmut Bradl, ist

überglücklich, genau wie sein Teamkollege Michael Ranseder,

beide werden sich entsprechend vorbereiten. 

 

Der österreichische Motorradhersteller KTM wird mit seinem

Engagement den Stellenwert der IDM weiter aufwerten.

 

 

KTM SPORTMOTORCYCLE AG

 


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20.10.03...

sidecar - Rennbericht Magny Cours...

Mit einem zumindest teilweise wiederhergestellten Fahrer traten wir dieses Wochenende die Reise ins ferne Frankreich an. Der letzte WM Lauf der Saison sollte als Gelegenheit dienen, den Crash von Oschersleben endgültig zu verdauen um mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen zu können.

Bei den Zeittrainings stellte sich dann heraus, dass Sepps Schlüsselbein durchaus noch Schmerzen verursacht, trotzdem konnten wir das Qualifying ordentlich absolvieren. Ein siebzehnter Startplatz in einem, durch eine große Anzahl französischer Wildcard Piloten, deutlich erstarkten Fahrerfeld war der Lohn der Mühen.

Beim Rennen lief´s dann gleich von Beginn an hervorragend, nach zwei Runden waren wir bereits auf Platz vierzehn gelandet. Unsere Rundenzeiten verbesserten sich kontinuierlich, der schnellste Umlauf lag fast zwei Sekunden unter unserer Trainingsbestzeit. Auf diese Weise konnten wir unsere Position stetig verbessern und so landeten wir schlussendlich auf dem doch recht beachtlichen 11. Rang. In der WM Gesamtwertung liegen wir damit mit nur vier wildcards auf Platz 16, einen Rang vor unserer letztjährigen Platzierung.

Mit diesem letzten Rennen haben nun auch wir die Saison abgeschlossen, nun geht´s ab in die wohlverdiente Winterpause.

Wer möchte, kann uns ab Freitag den 24.10.03 auf der PS Show in Wels besuchen, dort ist unser Gespann (und wir?) das ganze Wochenende ausgestellt.

cu there,

euer gemini racing team

 


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29.09.03...

sidecar - Rennbericht Hockenheim...

Beim diesjährigen Saisonfinale in Hockenheim sahen wir uns mit einem ganz besonderen Problem konfrontiert, denn nachdem sich Sepp zwei Wochen zuvor selbst aus dem Verkehr gezogen hatte war im gemini team ein akuter Fahrermangel zu beklagen! Kurzerhand wurde so der Beifahrerer zum Piloten umfunktioniert. Eine Aufgabe welche Bernhard, unterstützt vom deutschen Beifahrer Andy Kolloch, bravourös zu meistern imstande war.

Aufgrund mangelnder Fahrpraxis wurde natürlich jede Minute zum Trainieren genutzt, nach dem freien Training hatte unser Beifahrer seine Eignung eindeutig unter Beweis gestellt, die Zeittrainings bescherten uns einen durchaus respektablen 16. Startplatz.

Als ob es nicht schon schwer genug wäre begann es kurz vor dem Rennen noch zu regnen, gleich das erste wetrace also, was soll´s, da müssen wir durch! Zwar nicht mit gewohntem Speed, aber sauber und kontrolliert sah man das gelbe gemini Gespann dann seine 15 Runden abspulen, für Platz 18 reicht es aber allemal, für´s Hinterherfahren ist auch unser Copilot nicht auf der Welt!

Das Rennen konnte unterdessen Wolfram Centner als Sieger beenden, die Meisterschaft ging einmal mehr an Jörg Steinhausen. 

Einen haben wir heuer noch und zwar in der WM in Magny- Cours am 18. Oktober, trotz geglückter Talentprobe wieder in gewohnter Konstellation.

 

125 - Rennbericht Hockenheim...

Auch Michi hatte sich für´s Finale einige vorgenommen und diesmal sollte es ihm auch voll aufgehen.

In den Zeittrainings ging er gleich zum Angriff über, seine Rundenzeiten pendelten stets zwischen erstem und drittem Rang, am Ende des Tages wurde es die erste Startreihe und Platz 3.

Auch das Rennen der 125er war verregnet, für Michi allerdings mehr ein Segen denn ein Fluch, er gehört zu den Wenigen im Fahrerlager die stets auf Niederschläge hoffen. Vom Start weg attackiert er voll, verschenkt keinen Meter. Es dauert nicht lange und er kann sich an die Spitze setzen. Bald darauf muss er diese jedoch an Titelaspirant Fröhlich abgeben. Der Deutsche fährt mit dem Rücken zur Wand, er braucht einen Sieg, er will Deutscher Meister werden, doch Michi weicht nicht aus seinem Windschatten. Nach 10 von 15 Runden haben die beiden bereits einen Vorsprung von 16 Sekunden auf den dritten Cortese herausgefahren. Zwei Umläufe vor Schluss passiert es dann. Fröhlich hält dem Druck von hinten nicht länger stand, nach Start- Ziel rutscht er aus und landet im Kies, Michi hat nun alle Zeit der Welt um seinen ersten Sieg nach Hause zu fahren!

Eine erfolgreiche Saison mit stetig steigender Leistung kommt damit zu einem perfekten Abschluss, die Vorzeichen stehen gut, 2004 wird ein schnelles Jahr!

cu

euer gemini racing team


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15.09.03...

sidecar - Rennbericht Oschersleben...

Ohne Punkte, dafür mit einer Menge Schrott traten wir diesmal die Heimreise an, der Motopark Oschersleben hat es diesmal nicht gut mit uns gemeint.

Anfangs sah alles noch ganz gut aus, im ersten Zeittraining konnten wir uns an der zweiten Stelle hinter Steinhausen platzieren. Im zweiten Anlauf hatten wir dann zwar wie auch zuletzt auf dieser Strecke mit einem zerstörten vorderen Kotflügel zu kämpfen, für den vierten Startplatz reichte es trotzdem.

Mit Rang sechs nach dem Start verloren wir zwar einigen Boden, welchen wir jedoch prompt wieder aufholen konnten. An Centner und Arabin waren wir schnell vorbei, wir nahmen Göttlich und Schröder ins Visier. Der Zweikampf kostete beiden Geschwindigkeit, wir kamen mit mehr Speed auf Start-Ziel hinaus und stachen zwischen den beiden Gespannen hindurch in die erste Kurve. Einen kurzen Moment sah es so aus als wären wir durch, doch plötzlich schwebte unser Seitenwagen hoch in der Luft und war vom Beifahrer beim besten Willen nicht wieder auf den Boden zu bekommen. Bernhard wurde in hohem Bogen vom Gerät geschleudert, unser erster Überschlag somit perfekt. Vermutlich hatte ein sehr euphorischer Bremspunkt gepaart mit einer leichten Kollision am Seitenwagen dazu geführt. Zur Erleichterung aller Beteiligten kamen beide schnell wieder auf die Beine, keiner schien ernsthaft verletzt. Später stellte sich zwar heraus, dass Bernhard am Ellbogen genäht werden musste und Sepp ein gebrochenes Schlüsselbein davontrug, trotzdem kann man von Glück im Unglück sprechen. Auch am Motorrad hält sich der Schaden einem ersten Blick nach in Grenzen.

Das Rennen um den Meistertitel dürfte damit leider endgültig gelaufen sein, mit der zweiten Nullrunde dieser Saison gehen uns eindeutig die Punkte aus, zudem ist ein Start in zwei Wochen in Hockenheim alles andere als gewährleistet.

We´ll see...

 

125 - Rennbericht Oschersleben...

Wesentlich besser ging´s da schon dem zweiten Mann im Team, Michi konnte sich über sein bisher bestes Saisonergebnis freuen.

In den Trainings erreichte er den fünften Startplatz, welchen er jedoch schon beim Start nachbesserte, er bog als vierter in Kurve eins ein, büßte jedoch bald darauf wieder einen Platz ein. Während sich die ersten vier etwas absetzen können, fightet er mit GP Gaststarter Mickan und Unger einen Dreikampf um Platz 5. Bald fällt Unger ab, Michis Zeiten hingegen liegen teilweise unter denen der Spitze, nach und nach fahren sich die beiden Kopf an Kopf einen 10 Sekunden Polster heraus. Am Ende wird es dann auch wirklich der fünfte Rang, der Rückstand auf den Sieger Georg Fröhlich beträgt gerade einmal vier Sekunden!

Gemischte Gefühle also nach dem vorletzten Rennen der Saison, wir werden sehen, was das Finale in Hockenheim für uns noch zu bieten hat.

so long, 

euer gemini racing team 


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01.09.03...

sidecar - Rennbericht Lausitzring...

Das diesjährige Gastspiel der IDM am Lausitzring begann für uns mit einer Zwangspause am Freitag. Aufgrund beruflicher Überschneidungen hatten wir leichte Probleme mit der Besetzung des Fahrerpostens, beim freien Training war daher Zusehen angesagt.

Dementsprechend steigerten sich dann unsere Leistungen in den übrigen Trainings, im Warm Up konnten wir unsere dritte Zeit vom Vortag noch um eine Sekunde unterbieten.

Der dritte Platz war es auch der uns nach dem Start beschieden war, ein leichter Zusammenstoß mit Uwe Göttlich sorgte noch zusätzlich für eine Schrecksekunde. Es folgte ein langer Zweikampf mit den Schweizern Schröder\Wäfler, welche wir zwar zwischenzeitlich hinter uns lassen konnten, bei einem mittleren Überrundungsproblem (gehört heuer irgendwie schon zum Standardprogramm) büßten wir jedoch den zweiten und auch gleich den dritten Platz mit ein, auch Mike Roscher hatte sich noch vorbeigezwängt. Die restlichen drei Rennrunden ließen uns dann gerade noch genug Zeit wenigstens einen Platz wieder gutzumachen, an Schröder konnten wir zwar wieder aufschließen, das wars dann aber schon. Was bleibt ist ein dritter Platz mit ganzen 26 Sekunden Vorsprung auf Centner\Helbig die als Vierte die Ziellinie passierten. Ein Vorsprung, der sich leider in den Punkten nicht bemerkbar macht, wir müssen Gas geben, in den letzten beiden Rennen!

 

125 - Rennbericht Lausitzring...

Beim Teamnachwuchs liefs diesmal auch wirklich gut, ein vierter Startplatz spricht für sich.

Beim Start kann sich Michi sogar noch eine Position nach vor schieben, es wird dann aber doch ein Kampf um die Plätze vier und fünf. Ein Kampf der sicherlich zu gewinnen gewesen wäre, hätte sich da nicht ein kleiner Fahrfehler eingeschlichen, welcher ein absolutes Top Ergebnis verhinderte und schließlich für Rang sieben ausschlaggebend war.

Zwar nicht ganz das, was diesmal drinnen gewesen wäre, aber trotzdem kein Grund zum Traurigsein!

 

Als nächstes steht nun der 14. September im Terminkalender, dann werden wir in Oschersleben wieder angreifen!

C U

euer gemini racing team


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05.08.03...

sidecar - Rennbericht Nürburgring...

Das diesjährige Rennen am Nürburgring zeichnete sich auch heuer wieder durch ein starkes Fahrerfeld aus, neben Jörg Steinhausen waren auch die Niederländer van Gils\van Gils aus der WM mit am Start.

Im ersten Zeittraining können wir sehr gut mit der Konkurrenz mithalten, am Ende schaut sogar Platz 2 hinter Steinhausen heraus.

Im zweiten Training schlüpft van Gils noch an uns vorbei - Startplatz 3, Reihe 1.

Beim Rennen erwischen wir dann einen ziemlich schlechten Start, wir müssen uns am ebenfalls schlecht gestarteten v. Gils, an Eilers, Roscher, Moser und Schröder vorbei wieder auf Platz zwei hinter Steinhausen\Kölsch zurückkämpfen. Göttlich und Centner können das Tempo beide nicht mithalten und bleiben hinter dem Pulk zurück. Während Steinhausen vorne wegzieht können wir den ebenfalls aufgerückten van Gils getrost wieder durchlassen, er bekommt als Gaststarter für diesen Lauf keine Punkte, wir widmen uns einem packenden Zweikampf mit den Schweizern Schröder\Wäfler um Platz drei. Am Ende liegen wir zwar ganz knapp hinter den beiden, Punkte gibt´s jedoch trotzdem für den Dritten, wir sind zufrieden!

 

125 - Rennbericht Nürburgring...

Auch für Michi liefs am Nürburgring nicht schlecht, er konnte an seine guten Leistungen der vergangenen Läufe anschließen.

Im ersten Training lag er sogar kurzzeitig auf Platz 2, am Ende blieb der hervorragende vierte Platz.

Im zweiten Zeittraining ging dann allerdings nicht mehr alles so glatt, nach einem kleinen Sturz blieb aber immer noch die sehr gute sechste Trainingsposition.

Ebendiese konnte er beim Start auch erfolgreich verteidigen, Dario Guisepetti und Georg Fröhlich fuhren an der Spitze ihr eigenes Rennen, dahinter gab´s im Verfolgerfeld einen heißen Sechskampf um die Positionen. Nach einem wirklich guten Beginn gingen die Rundenzeiten dann allerdings etwas zurück, zum Schluss reichte es aber immer noch für eine Top Ten Platzierung, nämlich für Platz acht. Ein Ergebnis, an dem es an sich nichts auszusetzen gibt, nur weiter so!

Was nun folgt ist eine dreiwöchige Rennpause für beide, dann sehen wir uns am Eurospeedway Lausitz wieder.

bis dann, euer gemini racing team


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29.07.03...

sidecar - Rennbericht Sachsenring...

Wie vergangenes Jahr fand auch heuer ein Seitenwagenrennen im Rahmen des Grand Prix von Deutschland am Sachsenring statt und natürlich waren wir auch diesmal mit von der Partie.

Da es weder um Punkte noch um Preisgeld zu kämpfen galt, war das Wochenende ein vergleichsweise entspanntes, die Tatsache, dass insgesamt nur zwei Trainings stattfanden trug noch dazu bei.

Wir gehen von der zweiten Startposition aus ins Rennen und können uns zusammen mit den Schweizern Schröder\Wäfler ein kleines Stück weit absetzen. Nicht viel später gelingt es uns dann sogar, unser Gespann in Führung bringen, bei einer Attacke der Schweizer müssen wir dann jedoch zuviel Gas wegnehmen, Centner\Helbig schlüpfen durch, wir sind an der dritten Position gelandet. Dass wir diese dann bis zuletzt nicht mehr abgeben liegt weniger an uns als an unserem Vordermann, der sich wie zuletzt auf dieser Strecke wieder mit dem Messer zwischen den Zähnen gegen unsere Angriffe wehrt. Während sich Schröder an der Spitze von uns verabschiedet, müssen wir uns mit dem deutlich langsameren Deutschen herumschlagen, der genau zu wissen scheint, warum sein Seitenwagen einen Rückspiegel besitzt, wir kommen nicht vorbei! Gegen Ende des Rennens müssen wir dann nach einer Kollision sogar noch in den Kies und fallen hinter Uwe Göttlich zurück, welcher es jedoch glücklicherweise einsieht, wenn er langsamer ist! 

Alles in allem  also ein guter dritter Platz, wenn auch mit etwas bitterem Beigeschmack, aber was soll´s, wir haben dadurch keinen Punkt verloren, um die geht´s erst diese Woche auf dem Nürburgring und dort werden wir hoffentlich wieder voll zuschlagen!

cu,

euer gemini team


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07.07.2003...

sidecar - Rennbericht Salzburgring...

Wir hatten uns viel vorgenommen für unser Heimrennen und wie´s aussieht ist uns diesmal auch wieder einiges aufgegangen:

Im ersten Zeittraining halten wir uns lange hinter Klaffi an zweiter Stelle, gegen Ende verdrängen uns noch Hauzi und Steinhausen.

Training Nummer zwei gestaltet sich turbulent, eine zu enge Linie kostet uns einen Kotflügel, wir müssen an die Box. Kaum sind wir wieder draußen wird das Training wegen eines Unfalls unterbrochen, unsere Zeit vom Vormittag ist mittlerweile nur noch den 9. Startplatz wert. Nach Wiederaufnahme verbessern wir uns noch auf Platz 7, mehr ist nicht mehr drin.

Beim Rennen können wir schon am Start einiges gut machen, wir liegen von Beginn an gut. Bereits nach wenigen Runden haben wir uns an Göttlich, Centner und Schröder vorbeigeschoben und nehmen mit Hauzi einen heißen Zweikampf um die 3. Position auf, Klaffi und Steinhausen überlassen wir unterdessen an der Spitze sich selbst. Der fight mit Hauzi zieht sich bis zum Schluss, ständig wechseln die Positionen. In der letzten Runde sieht es so, als würden wir das Rennen machen, bis zur letzten Kurve können wir das rote Gespann hinter uns halten, dann schiebt es sich doch noch außen an uns heran. Der Zieleinlauf wird zum Fotofinish, am Ende fehlen uns 0,062 Sekunden. Da hatte einer die Nase vorn, im wahrsten Sinne des Wortes. 

Wir sind unserem Kollegen den Stockerlplatz auf jeden Fall vergönnt, der Umstand, dass weder Hauzi nach Klaffi uns Punkte wegnehmen (sie sind beide als Gaststarter unterwegs) trägt da auch noch dazu bei.

 

125 - Rennbericht Salzburgring...

Auch unser Youngster Michi konnte dieses Wochenende ein Heimrennen bestreiten, und auch er hat seine Sache ausgezeichnet gemacht.

Im ersten Training ist man auf Regenreifen unterwegs und das gefällt ihm offensichtlich, Platz 2 ist das Ergebnis.

Im zweiten Zeittraining geht´s auch gut weiter, am Ende schaut ein 9. Startplatz heraus.

Mit einem granatenhaften Start katapultiert er sich dann beim Rennen gleich mehrere Plätze nach vor, lange Zeit kann er sich auf dem 6. Platz halten. Ein Rutscher kostet ihm dann wieder einige Meter, die er nicht mehr gut machen kann. Am Ende kommt Michi an der 10. Stelle ins Ziel. Ein Ergebnis mit dem man durchaus zufrieden sein kann, die Plätze 2 - 12 passierten innerhalb von 3 Sekunden die Ziellinie!

 

Unser nächster Angriff in der IDM erfolgt erst wieder am 3. August am Nürburgring, dazwischen steht für die Seitenwagler unter uns ein Rennen im Rahmenprogramm des GP von Deutschland am Sachsenring auf dem Programm. Termin: 27. Juli

cu,

euer gemini racing team


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24.06.03...

Der geplante WM Lauf am A1 Ring wurde leider kurzfristig abgesagt, bleibt wohl nur Salzburg als einziges Heimrennen. Termin: 4. - 6. Juli 


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23.06.03...

sidecar - Rennbericht Misano...

Wie schon im Vorjahr war das Rennwochenende in Misano auch diesmal geprägt von extremen Temperaturen. Ein Umstand, der uns diesmal leider zum Verhängnis werden sollte:

Entsprechend dem neuen Reglement der WM hatten wir wieder 3 Zeittrainings zu bestreiten, nach zwei davon lagen wir an der hervorragenden 8. Position, vor nicht allzu langer Zeit hätte dafür noch die Superpole gewunken, diesmal kam´s jedoch anders. Bei mörderischen knappen 40° Außen- und fast 60° Asphalttemperatur wollen wir im dritten Training nicht an die Grenzen gehen, unsere Zeit scheint zu halten. Eine Runde vor Schluss liegen wir noch immer an 9. Stelle. In ebendieser letzten Runde hat jedoch eine Anzahl von Fahrern der Ehrgeiz gepackt, vier schieben sich noch an uns vorbei, es bleibt der 13. Startplatz. Kein Beinbruch, den hatten wir heuer schon öfter.

Am Nachmittag dann das Rennen. Anfangs ist noch alles im Grünen, wir ordnen uns sauber ein und finden uns in einer Gruppe mit durchaus kontrollierbaren Fahrern wieder. Doch bevor wir zu einer Aufholjagd ansetzen können läßt uns plötzlich und ohne Vorzeichen unser Hinterreifen im Stich. Trotz sauberem Anfahren und an sich schonender Behandlung zeigt er sich den Temperaturen nicht gewachsen und zieht es vor, sich Stück für Stück in großen Blasen aufzulösen. Mit null Grip am Hinterrad sehen wir uns gezwungen das Tempo dramatisch zu reduzieren, tatenlos müssen wir zusehen wie sich das Feld immer weiter entfernt.

Am Ende bleiben ein 13. Platz mit immerhin 3 Punkten und jede Menge ratlose Gesichter. Was soll man da machen?

However, am 12. Juli, also in drei Wochen findet ein zusätzlicher WM Lauf in Zeltweg statt, dort können wir dann vor heimischem Publikum zeigen wie man´s besser macht!

bis dann,

euer gemini team


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16.06.03...

sidecar - Rennbericht Most...

Auch in der Deutschen Meisterschaft lief diesmal wieder alles glatt, wir konnten unser bisher bestes Saisonergebnis einfahren:

In den Trainings steigern wir uns auf der für uns neuen Strecke sukzessive, wir können uns hinter einem gewohnt starken Gespann Schröder\Wäfler und einem Wolfram Centner mit Heimvorteil auf Platz 3 qualifizieren. Der ungewöhnlich große Abstand auf Rang 4 täuscht, Uwe Göttlich sagt im Warm Up mit Zeiten im Spitzenfeld seinen Geriebeproblemen ade´, das Rennen verspricht also spannend zu werden!

Und dieses Versprechen sollte es auch halten. Beim Start geht noch alles glatt, das Feld kommt ohne Probleme aus der ersten Kurve. Danach wird es allerdings eng. Bei einem Versuch Centners, sich an Schröder vorbeizupressen wird dessen Kotflügel in  Mitleidenschaft gezogen, der Schweizer muss an die Box und fährt fortan dem Feld hinterher. An der Spitze scheint sich unterdessen ein Dreikampf um die Führung herauszukristallisieren: Centner vor Doppler und Göttlich. Das Spitzentrio kann sich schnell vom Rest der Teilnehmer absetzen, einer kann jedoch im weiteren Verlauf bald nicht mehr mithalten: Uwe Göttlich. Aus dem Dreikampf wird ein Zweikampf, welchen schließlich Centner/Helbig für sich entscheiden können. Der zweite Platz ist für uns eindeutig genug Lohn für all die Mühen, wir sind nach einem etwas verpatzten Saisonstart ausgesprochen zufrieden, es geht aufwärts!

Nächste Woche sind wir wieder bei der superside WM in Misano zu Gast, der nächste Lauf zur IDM steigt am 6. Juli zu Hause am Salzburgring.

 

125 - Rennbericht Most...

Ähnlich gut erging es auch Michi mit seiner 125er:

Auch für ihn ist die Strecke neu, er nützt die Zeittrainings um sich an die Kursführung zu gewöhnen, am Schluss schaut ein respektabler 11. Startplatz für ihn heraus.

Tags darauf katapultiert er sich mit einem Blitzstart ganz nach vor, zwischenzeitlich liegt er sogar auf Rang 4. Im weiteren Verlauf des Rennens setzt sich die Spitze etwas ab, im Verfolgerfeld tobt bis zur letzten Runde ein heißer Kampf um die Positionen. Am Ende kann sich Michi mit Rang sieben gut behaupten, das beste Saisonergebnis bisher und einige Punkte für die Meisterschaft zeugen von einem gelungenen Rennwochenende.

Auch Michi ist am6. Juli am Salzburgring unterwegs, vielleicht kann ihn der eine oder andere dort ja auch live eleben!

c u there,

euer gemini team

 


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02.06.2003...

sidecar - Rennbericht Oschersleben...

Endlich wieder Jubelstimmung im gemini team, der WM Lauf in Oschersleben erfüllte alle unsere Erwartungen, auch wenn´s zwischenzeitlich nicht danach aussah:

Das erste von DREI Zeittrainings beginnt gut, zeitweise sind wir sogar auf Platz 5 zu finden. Im Verlauf des Trainings macht uns allerdings ein von Aussetzern geplagter Motor zu schaffen. Platz 10.

Am Nachmittag desselben Tages schreiten wir dann zum zweiten Training, allerdings knüpfen wir wieder dort an, wo wir wenige Stunden zuvor aufgehört hatten. Der Motor hat bei extremen Fliehkräften Probleme mit der Benzinzufuhr, eine schnelle Runde ist unmöglich. Platz 13.

Am nächsten Morgen gehen teilweise sintflutartige Regenschauer nieder, die sich zwar bis zu unserem nächsten Auftritt wieder legen, jedoch eine nasse Strecke hinterlassen und somit eine Verbesserung der Rundenzeit unmöglich machen. In weiterer Folge ist es dadurch leider auch unmöglich, die Performance des Motors zu beurteilen, wir können nur hoffen. Weiterhin Platz 13.

Das Rennen selbst läßt dann jedoch sehr bald alle Zweifel verfliegen. Von Beginn weg kaum eine Runde ohne Überholmanöver, der Motor läuft wie nie zuvor, alles klappt wie am Schnürchen. Unser Vormarsch findet erst im letzten  Abschnitt des Rennens, auf Platz 8 liegend ein Ende, als sich plötzlich der vordere Kotflügel im Rad verfängt und mit einem lauten Knall nachgibt. Die darauffolgende Schrecksekunde kostet uns leider wieder zwei Plätze. Ein kleiner Dämpfer, der jedoch nichts am tollen Ergebnis ändert. Mit Rang 10 und einem wirklich hervorragenden Rennen sind wir mehr als zufrieden!

In zwei Wochen geht´s in der IDM in Most weiter, bis dahin macht´s gut...

euer gemini team


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19.05.03...

sidecar - Rennbericht Hockenheim...

Ein verregnetes Wochenende, wechselnde Bedingungen und ein Rennen ohne Zieleinlauf, das erwartete und diesmal in Hockenheim. Wies dazu kam erfahrt ihr hier:

Im ersten Zeittraining gehen wir bei auftrocknender Strecke mit Intermediats hinaus, leider die falsche Entscheidung, wie sich bald herausstellt. Der Wechsel auf einen Slick am Hinterrad kommt zu spät, wir bekommen keine freie Runde mehr, vorläufiger Startplatz: 6

Das zweite Training entwickelt sich dann wesentlich besser, von Beginn an ist der Belag trocken, mit Slicks liegen wir diesmal goldrichtig. In etwa bei Halbzeit legen wir dann zwei saubere Runden hin, welche uns prompt auf Platz 1 vorschieben und - das Timing ist perfekt - unmittelbar danach setzt starker Regen ein, an eine Zeitenverbesserung ist nicht mehr zu denken. Pole Position!

Die Sonne lachte also wieder gelb über Hockenheim, doch leider nicht allzu lange. Am Start wirft uns ein Problem mit dem Getriebe (der 1. Gang war herausgesprungen) gleich einmal bis ganz ans Ende des Feldes zurück, eine rasante Aufholjagd beginnt. Mit Zeiten, die denen der Spitze (Moser vor Centner und Schröder) um nichts nachstehen wühlen wir uns durchs Feld, vergebene Liebesmüh wie sich wenig später herausstellen sollte. Im letzten Drittel des Rennens kommt das endgültige Aus. Aus bislang ungeklärter Ursache versagt uns der Motor seine Dienste, er geht einfach aus. Aus der Boxengasse können wir dann einen Zieleinlauf Centner vor Schröder und Moser beobachten, wenigstens ein Österreicher hat´s aufs Stockerl geschafft!

Kein Resultat wie wir uns das vorgestellt haben, aber was soll´s. Weiter geht´s jetzt in der WM und zwar in zwei Wochen in Oschersleben. Mal sehen, ob dort das Glück wieder auf unserer Seite ist!

 

125 - Rennbericht Hockenheim...

Wesentlich besser erging es glücklicherweise unserem Junior, er konnte an seine gute Leistung vom Sachsenring anschließen und freut sich bereits über seine ersten IDM Punkte.

Auch in der Klasse bis 125 ccm beginnt das 1. Training bei auftrocknender Strecke und auch hier gehen wir mit den falschen Reifen hinaus. Die Regenreifen halten der Belastung nicht lange Stand, mehr als ein 20. Platz ist nicht drinnen.

Im zweiten Training passt dann aber alles. Die zwischenzeitliche zweite Startplatzierung hält zwar leider nicht bis zum Schluss, jedoch ist auch ein 5. Rang durchaus nicht zu verachten. Zweite Reihe, das kann schon was!

Ein etwas missglückter Start wirft Michi ein paar Plätze zurück, in der ersten Kurve hat er bereits einige Konkurrenten zwischen sich und der Spitze. Davon unbeirrt kann er sich in der Verfolgergruppe gut behaupten, das Rennen ist ein Fight bis zum Schluss. Nach dem Fallen der Zielflagge belegt Michael die hervorragende 10. Position.

Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann, wir sind guter Dinge!

Der nächste Lauf zur Internationalen Deutschen Meisterschaft findet am 15. Juni in Most statt, dort werden dann hoffentlich in beiden Klassen wieder heftig Punkte gesammelt!

cu,

euer gemini-team


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05.05.2003...

sidecar - Rennbericht Sachsenring...

Kein Traumergebnis , aber gute Punkte für die Meisterschaft, so könnte das Resümee zum IDM Saisonauftakt am Sachsenring lauten. Die Ereignisse der Reihe nach:

Die beiden Zeittrainings verlaufen gut, wir können uns hinter einem erwartungsgemäß starken Jörg Steinhausen und einem hochmotivierten Lokalmatador Mike Roscher an der dritten Position qualifizieren.

Auch am Start klappt noch alles nach Wunsch, bis zur ersten Kurve. Dort sieht es zuerst so aus, als würden wir an zweiter Stelle einbiegen, dann bringt uns jedoch eine kleine Kollision ins Schleudern, wir müssen zurückstecken und reihen uns hinter Wolfram Centner an fünfter Stelle ein. Mit ebendiesem liefern wir uns auch über die gesamte Renndistanz einen Zweikampf, der vor allem durch eines bestimmt ist, durch Härte. Vom Speed an sich leicht zu kontrollieren, will sich der Sachse trotzdem nicht geschlagen geben und verhindert mit riskanten Manövern immer wieder ein Vorbeikommen. Sowohl unser Gespann als auch unser Beifahrer bekommen die Verbissenheit des Vorjahresdritten mehrmals deutlich zu spüren. Einige Probleme mit zu überrundenden Mitbewerbern tun das Übrige, wir beenden das Rennen an der fünften Position und sind damit auch nicht unzufrieden, schließlich bekommt man auch dafür Punkte und die Saison hat gerade erst begonnen!

Wo sind die weiteren Österreicher?

Harald Hainbucher und Michael Wörner landen am 7. Platz, Josef Moser und Manfred Wechselberger leider im Kiesbett.

 

125 - Rennbericht Sachsenring...

Für unseren Youngster Michi endete das Wochenende leider nicht sehr erfreulich, wenngleich die Trainigsergebnisse eindeutig einiges erwarten lassen.

Die beiden Zeittrainings gehen wunschgemäß über die Bühne, alle freuen sich über den neunten Startplatz.

Das Rennen am Sonntag gestaltet sich von Beginn an turbulent, ein Doppelausfall in der ersten Runde sorgt nicht nur beim Ringsprecher für Verwirrung, welcher unsere Nummer 18 im Kiesbett gesehen haben will. Kurz darauf große Erleichterung, der Sprecher hat falsch gesehen! Michi fightet sich mit einer großartigen  Leistung bis auf die fünfte Position nach vor, alles sieht nach einem tollen Saisondebut aus, bis es dann wenig später doch noch passiert: Sein Vordermann kommt zu Sturz, er kann nicht mehr korrigieren und landet ebenfalls im Aus. Ein unrühmliches Ende für ein an sich ausgesprochen  erfolgreiches Rennwochenende, doch auch hier gilt: Die Saison ist noch lang, wir freuen uns auf die kommenden Rennen!

 

cu in Hockenheim,

euer gemini-racing-team

 


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09.03.2003...

125 - Training in Spanien...

Ich testete meine neue Honda RS 125 auf der Europameisterschaftsstrecke in Cartagena. Nach der Winterpause hieß es für mich erst einmal, mich an die Rennmaschine zu gewöhnen und einige Grundeinstellungen vorzunehmen. In der ersten Euphorie, endlich wieder Gas geben zu können, übertrieb ich es ein wenig, ich bremste zu hart und schon rutschte ich mit meiner Honda ins Kiesbett. Dabei zog ich mir eine tiefe Schürfwunde am kleinen Finger zu. Nichtsdestotrotz konnte ich am Nachmittag noch einige Runden drehen. Am zweiten Testtag spulte ich ca. 50 Runden herunter und konnte einiges an den Federelementen ausprobieren. Die darauffolgenden Testtage verbrachten wir auf der sehr neuen Rennstrecke in Almeria. Am ersten Tag machten uns der Wind und die Kälte sehr zu schaffen, dadurch brachte ich es nur auf sehr wenige Testrunden. Der Regen am nächsten Tag brachte eine Zwangspause. Tags darauf schien erfreulicherweise die Sonne und ich konnte mein Training fortsetzen.  Techniker Konrad Hefele und Manuel Riedl haben sehr gute Arbeit geleistet, wir hatten viel Spaß miteinander.

 


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03.03.2003...

sidecar - Rennbericht Valencia...

Der Auftakt zur neuen Saison fand auch dieses Jahr wieder beim ersten Lauf der Superside Weltmeisterschaft in Valencia statt und wieder konnten wir einen vollen Erfolg verzeichnen.

Das erste Zeittraining brachte uns den vorläufigen 9. Startplatz, im Zweiten landeten wir auf Platz 13. Eine gute Startposition hatten wir uns somit gesichert.

Nach einem kleinen Zusammenstoß mit dem Engländer Morrisier am Start reiten wir uns auch an dieser Stelle im Feld ein, es folgte ein Zweikampf über mehrere Runden mit den beiden Briten . Achtzehn  Durchläufe später waren wir dann um einige Plätze aufgerückt und fanden uns auf dem sensationellen achten Rang wieder. Ein Ergebnis mit dem wir mehr als zufrieden sind, zumal das Wochenende in erster Linie als Training für die kommende IDM Saison und vor allem auch als Feuerprobe für unseren neuen Einspritzer- Motor gedacht war!

Sieger des Rennens wurde der Engländer Steve Webster vor seinem Landsmann Steve Abbot und den Österreichern Klaffenböck\Parzer. Gerhard Hauzenberger belegte mit seinem Beifahrer Ian Simons am Ende den 10. Rang. 

Ein gelungenes WM Wochenende liegt hinter uns, wir freuen uns auf einige Weitere und natürlich auf eine spannende neue IDM Saison 2003!

so long,

euer gemini-team


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09.02.2003...

gemini-racing- team 2003 um einen Piloten reicher...

Wie gestern bei der offiziellen Meisterschaftsfeier in der Welser Stadthalle bekannt gegeben wurde, geht das gemini-racing-team in der Saison 2003 nicht nur in der Klasse Seitenwagen an den Start.

Mit dem erst 15 jährigen Michael Ranseder wurde ein neuer Mann ins Team geholt, von dem in Zukunft sicher noch einiges zu erwarten sein wird. Letztes Jahr war er noch im ADAC Junior Cup erfolgreich, heuer wird er in der Klasse bis 125 ccm Gas geben!

Mehr Infos rund um Michi erhaltet ihr auf der neuen page, hoffentlich gefällt´s euch!

 


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30.09.2002...

Rennbericht Hockenheim...

Nach einem ausgesprochen turbulenten Wochenende ist es endlich soweit. Die neuen Deutschen Seitenwagenmeister heißen Sepp Doppler und Bernhard Wagner!

Die Geschehnisse der letzten Tage der Reihe nach:

Am Freitag regnet es in Strömen, nur wenige nehmen am freien Training teil, wir ebensowenig.

Im ersten Qualifikationstraining am Samstag passiert dann gleich in der zweiten Runde das, was nicht passieren darf: Blockierende Räder in der Sachskurve, das Kiesbett wird zu kurz, unser Gespann schlägt mit ca. 80 km/h senkrecht in der Abgrenzung ein. Fahrer und Beifahrer bleiben zum Glück unverletzt,  dem Motorrad ist es allerdings sichtlich schlechter ergangen. Die Verkleidung ist in mehrere Teile zerborsten, Rahmen und vordere Radaufhängung sind geknickt! Vorerst keine Qualifikation, eine Reparatur scheint unmöglich. Nach dem ersten Schock laufen die Telefone heiß, eine Lösung muss gefunden werden! Nach einigem Überlegen wird dann der Entschluss gefasst, das schwer ramponierte Gespann über Nacht beim Tuner Fritz Schwarz wieder "geradezubiegen". Die Mechaniker machen sich auf den Weg nach Österreich, eine lange Nacht erwartet sie dort.

Ein Problem ist somit in Angriff genommen, ein zweites bleibt jedoch: Wie kommen wir vor Ort zu einer Qualifikation? Nach einigen Diskussionen und Prüfung der Möglichkeiten entsprechend dem Reglement gibt es nur eine Variante: Wir benötigen ein Leihgespann, welches anschließend jedoch von keinem anderen Team für Training oder Rennen eingesetzt werden darf! 

Im ersten Training hatte sich bei einem Unfall der Beifahrer vom Team Horst Meise verletzt, das Gespann kann somit nicht mehr starten. Ohne zu zögern bietet das Team Meise sein Unterstützung an, ihr Gespann wird für das Training aufbereitet und uns wie selbstverständlich zur Verfügung gestellt! Hochachtung vor diesem Team, mit solchen Leuten macht Rennsport Spaß! Wir fahren 5 gezeitete Runden und qualifizieren uns auf Platz 14. Vielen Dank.

Unser sidecar trifft dann gegen 20.00 in der Werkstatt bei Fritz Schwarz in Andorf ein, insgesamt 7 Mechaniker und Helfer machen sich an die Arbeit. Klaus Klaffenböck stellt die nötigen Ersatzteile für die Reparatur der Radaufhängung aus seinem Lager in Wels zur Verfügung. In  Hockenheim verbringen Fahrer und Beifahrer eine unruhige Nacht.

Am nächsten Morgen um 8.00 trauen viele ihren Augen nicht, das sidecar steht vor dem warm-up fertig in der Box! Unglaubliches wurde in der kurzen Zeit geleistet, auch unsere Mitbewerber können es kaum fassen!

Nach einigen Kontroll- und Einstellarbeiten belegen wir im warm-up Platz 5. Schönheitswettbewerb würden wir mit der geflickten Verkleidung zwar keinen gewinnen, technisch ist jedoch alles in Ordnung, Start zum Rennen um 16.55.

Nach einem vorsichtige Start können wir uns aus den Raufereien und Kollisionen in der ersten Kurve heraushalten, danach kämpfen wir uns kontinuierlich nach vor. Da uns auf der neuen Strecke (Formel 1) das nötige Training fehlt gelingt es leider nicht mehr, zur Spitze aufzuschließen, wir belegen den 6. Rang und sind damit überglücklich!

 

Internationaler Deutscher Meister 2002 mit 35 Punkten Vorsprung!

 

Dem Engagement und der hervorragenden Arbeit des gesamten Teams ist es zu verdanken, dass es uns gelungen ist, schon in der zweiten Seitenwagensaison diesen Titel nach Österreich zu holen!


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16.09.2002...

Rennbericht Oschersleben...

Die IDM der Klasse Seitenwagen bleibt weiter spannend, soviel sei vorweggenommen. Wie´s dazu kam, erfahrt ihr jetzt:

Im ersten Zeittraining gibt es keine Überraschungen, ein hochmotivierter Uwe Göttlich qualifiziert sich vor Doppler/Wagner an erster Position.

Die zweite Session ist anfangs verregnet, kaum jemand geht auf die Strecke. Erst gegen Ende der 30 Minuten Trainingszeit beginnt es langsam aufzutrocknen, wir gehen mit Slicks hinaus, rutschen aber noch eine Position zurück.

Der Start funktioniert perfekt, wir katapultieren uns gemeinsam mit Göttlich nach vor, biegen an zweiter Stelle liegend in die erste Kurve ein und schaffen es auch sofort, uns vom Verfolgerfeld loszulösen. Die zweite Position fahren wir dann auch völlig ungefährdet und mit konstanten Rundenzeiten ins Ziel, das muss genügen!

In der Punktewertung haben wir somit 25 Punkte Vorsprung auf das Gespann Göttlich/Koloska, das bedeutet: Bei einem Sieg von Göttlich in Hockenheim würde uns ein einziger Punkt genügen, um Meister 2002 zu werden, das entspräche einem 15. Platz. Die Chancen stehen somit gut wie nie, doch die endgültige Entscheidung fällt erst mit der karierten Flagge in Hockenheim und so werden wir uns alle in zwei Wochen noch einmal gewaltig ins Zeug legen und alles daran setzen, den Titel "Deutscher Meister" dieses Jahr nach Österreich zu holen.

Also: Haltet die uns Daumen, bald wissen wir mehr!

euer gemini-racing-team


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11.09.2002...

Die hervorragende Zusammenarbeit der österreichischen Seitenwagenteams hat sich ein weiteres Mal bewährt:

Als eiserne Reserve hatten wir den siegreichen Rennmotor vom Nürburgring unseren Kollegen Klaffenböck/Parzer für ihr Rennen in Assen anvertraut und wie es der Zufall will, kam er auch prompt zum Einsatz. Aufgrund akuter Probleme mit dem Kühlsystem in beiden Zeittrainings konnten sich die beiden Weltmeister nur auf Platz 13 qualifizieren. Es fiel die Entscheidung, im Rennen auf den gemini-Motor zu setzen, was eine Umrüstung des Gespannes von der neuen Einspritzanlage auf die bewährte Vergasertechnologie nach sich zog. Beim Rennen selbst lief dann wieder alles nahezu perfekt. Trotz einer nicht optimal gewählten Übersetzung gelang es dem OPCM Gespann, sich bis auf den 4. Rang nach vor zu kämpfen und dabei gemeinsam mit Abott/Biggs den schnellsten Topspeed zu markieren. Eine tolle Leistung am Ende eines von Pannen geprägten Rennwochenendes.

Die Weltmeisterschaft ist vor dem Finale in Imola jedenfalls wieder spannend geworden. Ganze fünf Teams werden dort in knapp drei Wochen um den Titel fighten. Wir wünschen unseren Landsleuten alles Gute.


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02.09.2002...

Rennbericht Oschersleben...

Ein turbulentes Wochenende liegt hinter uns, hier die Geschehnisse im Detail:

Im ersten Zeittraining qualifizieren wir uns auf Platz 10, im zweiten rutschen wir noch auf die 12. Position zurück, soweit also alles im grünen Bereich.

Beim samstäglichen Rennen überschlugen sich dann die Ereignisse: Nach einem guten Start reihen wir uns an 10. Position ins Feld ein und können sogar noch zwei Plätze gutmachen, bis der Überschlag der finnischen Brüder Kartiala zu einem Rennabbruch mit anschließendem Neustart führt. Der zweite Start gelingt nicht so gut, wir werden Opfer einer Startkollision und nehmen das Rennen als Drittletzte wieder auf. Bald darauf verunglückt das finnische Gespann, welches wieder an den Start gegangen war erneut schwer und bleibt brennend und in mehreren Teilen im Kiesbett liegen. Die darauffolgende lange Gelbphase verhindert eine Aufholjagd für einige Runden, danach legen wir wieder los. Beherzt kämpfen wir uns durchs Feld bis wir unsere alte Position wieder erreicht haben, dort ist jedoch Endstation. Ein Dreher läßt den Motor absterben, Bernhards anschließende Startversuche verlaufen zwar erfolgreich, jedoch kommt es zu einem Missverständnis zwischen Fahrer und Beifahrer. Zwar geht Sepp sofort wieder aufs Gas, wild entschlossen das Feld noch einmal von ganz hinten aufzurollen, jedoch tut er dies alleine. Als er auf seinen Fehler aufmerksam wird ist er zwar erst wenige Meter gekommen, trotzdem hat er die Ziellinie zu diesem Zeitpunkt bereits überschritten und muss nach einer langsamen Runde ohne Beifahrer in die Box, so will es das Reglement. Sein zurückgelassener Passagier bleibt indessen am Streckenrand sitzen und kommt auf diese Weise in den besonderen Genuss eines Seitenwagenrennens aus ganz neuer Perspektive. Auch eine Erfahrung wert.

So kommt´s ,dass wir ohne WM Punkte nach Hause fahren mussten, ein gutes Training war´s trotzdem, schließlich sind wir in zwei Wochen im Rahmen der IDM wieder in Oschersleben am Start und dann geht´s bekanntlich um die Meisterschaft.


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27.08.2002...

Rennbericht Nürburgring...

Mit urlaubsbedingter Verspätung und in aller Kürze die letzten News vom Nürburgring:

Nach dem verpatzten Rennen vom Schleitzer Dreieck gestaltete sich diesmal wieder alles nach unseren Vorstellungen. 

In den Trainings platzierten wir uns auf dem 4. Rang, sprich in der 2. Startreihe.

Dort hielt es uns allerdings nicht lange, denn nach einem Wahnsinnsstart bogen wir an erster Stelle vor WM- leader Jörg Steinhausen in die erste Kurve ein. Fast eine ganze Runde konnten wir uns dort auch behaupten, dann hatte sich der Deutsche seinen Weg an uns vorbei gebahnt und wir wurden in einen Zweikampf mit dem Niederländischen Gespann Van Gils/ Van Gils, ebenfalls Gaststarter aus der Weltmeisterschaft, verwickelt. Zu guter letzt gingen wir als Dritte über die Ziellinie, 15 Sekunden hinter Steinhausen und mit einem respektablen Vorsprung auf unseren IDM Kontrahenten Göttlich, die vollen 25 Punkte für die Meisterschaft hatten wir uns somit gesichert.

Damit ist nun auch unser 30 Punkte Vorsprung wiederhergestellt, was einen angenehmen Polster für die letzten beiden Rennen dieser Saison bedeutet.

Dieses Wochenende greifen wir übrigens wieder in der Weltmeisterschaft an, mal sehen, was es dort für uns zu holen gibt!

cu...

euer gemini-racing-team


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05.07.2002...

Rennbericht Schleitzer Dreieck...

Das 69. und vorläufig letzte Dreieckrennen auf dem traditionellen, 6,8 km langen Naturkurs rund um Schleitz ist dieses Wochenende über die Bühne gegangen. Leider nicht ganz nach unseren Vorstellungen.

Da am Freitag keine Einstellfahrten abgehalten wurden, nützten wir das 1. Zeittraining um uns wieder auf die ungewöhnlichen Bedingungen, die dieser Kurs zu bieten hat einzustellen.

Das 2. Training entwickelt sich zufriedenstellend. Wir fahren die 4. Zeit heraus, das Motorrad läuft hervorragend, die Vorzeichen stehen also gut für eine erfolgreiche Verteidigung unserer Führungsposition in der Gesamtwertung.

Tags darauf hat das Wetter umgeschlagen, bei strömendem Regen legen wir einen guten Start hin und biegen an dritter Position liegend in die erste Kurve ein. An der Spitze entwickelt sich ein heißer Zweikampf zwischen unseren härtesten Konkurrenten Uwe Göttlich und Wolfram Centner, dahinter legen wir eine etwas gemäßigtere Gangart an den Tag, schließlich lautet unsere Devise "punkten". Es scheint bereits so, als wäre unser Vorhaben auch geglückt, der Vorsprung auf unseren Verfolger Mike Roscher wächst, wir liegen an ungefährdeter dritter Position gut in den Punkten, als es plötzlich passiert: Ein spektakulärer Dreher bei hoher Geschwindigkeit versetzt unser Gespann ins Kiesbett, der Motor stirbt ab, die Straße in weiter Ferne. Kein leichte Aufgabe für den Beifahrer, das Motorrad 30 Meter durch den tiefen Kies zu schieben und anschließend noch zu starten, doch es gelingt. In der Zwischenzeit sind jedoch einige Gespanne an uns vorübergebraust, wir können uns erst an der elften Position wieder einreihen. Die herrschenden Bedingungen in Kombination mit einem ausgesprochen renitenten Vordermann, welcher offensichtlich beschlossen hat, das Rennen mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln als 10. zu beenden, machen eine weitere Aufholjagd leider unmöglich, was für uns den 11. Rang und somit 7 Punkte für die Meisterschaft bedeutet.

In dieser liegen wir nun zwar nach wie vor in Führung, allerdings ist unser Vorsprung auf 21 Punkte geschrumpft. Das bedeutet Gas geben am Nürburgring in zwei Wochen!

cu...

Euer gemini-racing-team

Einen hab ich noch:

Am Dienstag, den 13.08.2002 läuft um 21.15 auf DSF ein Beitrag zum Schleitzer Dreieckrennen für den auch einige Aufnahmen bei uns im Zelt gemacht wurden. Ein Interview mit Sepp ist auch dabei, also unbedingt einschalten!


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22.07.2002...

Rennbericht Sachsenring...

Dieses Wochenende ging der Moto GP von Deutschland auf dem Sachsenring über die Bühne und eine Anzahl IDM Gespanne waren mit von der Partie.

Es war ein alles in allem vergleichsweise entspanntes Rennwochenende, denn unser Programm beschränkte sich auf zwei Zeittrainings, bei denen wir uns unsere erste Pole erkämpfen konnten, und dem Rennen am Sonntag. Hinzu kommt noch, dass es sich um ein reines Showrennen handelte, das bedeutet, um Punkte wurde nicht gekämpft. Was die Veranstaltung jedoch wieder spannend gestaltete, waren die ungewohnt hohen Zuschauerzahlen. Vor bis zu 80.000 Zuschauern wollten sich natürlich insbesondere unsere deutschen Konkurrenten aus dem Sachsenland, aber auch alle anderen Starter keine Blöße geben und so wurde auch hier um jede Position gekämpft.

Für sollte wieder einmal alles perfekt laufen. Wie bereits erwähnt gingen wir von der ersten Position aus ins Rennen, ein ausgesprochen kupplungsschonender Start kostete uns jedoch gleich zwei Positionen. Mit ungebremstem Enthusiasmus hatten wir den dadurch verlorenen Boden jedoch schnell wieder gut gemacht und es entbrannte ein spannender Zweikampf mit dem Lausitzer Gespann Göttlich/Koloska an der Spitze, welchen wir zu guter Letzt für uns entscheiden konnten.

Nach dem Fallen der Zielflagge bot sich uns dann eine Auslaufrunde, wie wir sie noch nie erlebt hatten. Auf randvoll gefüllten Rängen wurden Hupkonzerte veranstaltet und Feuerwerke gezündet. Eine wirklich fantastische Kulisse. Auch der Weg zurück ins Fahrerlager war gesäumt von begeisterten Zuschauern, die uns gratulierten und um Autogramme baten. Die ganze Veranstaltung hindurch bot sich uns ein solches, in gleichem Maße ungewohntes wie angenehmes Publikumsinteresse. Alleine diese großartige Erfahrung war den Aufwand Wert!

Unser nächstes Rennen bestreiten wir in zwei Wochen am Schleitzer Dreieck. Dort geht´s dann auch wieder um (wichtige) Meisterschaftspunkte.

Also, bis dann...

Euer gemini-racing-team


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15.07.2002...

Rennbericht Salzburgring...

Ein österreichischer Dreifacherfolg bei einem Gespannrennen und das vor heimischem Publikum. Ein absolut gelungenes Rennwochenende liegt hinter uns.

Mit von der Partie waren diesmal die amtierenden Weltmeister Klaffenböck/Parzer sowie das Gespann  Hauzenberger/Crone, ebenfalls WM-Starter aus Österreich. Für die nötige Verstärkung war also gesorgt, es fehlte nur noch das entsprechende Ergebnis. Und das sollte es auch geben.

Die beiden Trainings wurden erwartungsgemäß von Österreichs schnellstem Sidecar-Export dominiert, dahinter war Gerhard Hauzenberger zu finden. Wir selbst konnten uns auf Platz drei in der Startaufstellung einreihen, die besten Vorraussetzungen für ein angemessenes Heimspiel waren somit gegeben.

Das Rennen selbst übertraf dann jedoch nochmals all unsere Erwartungen. Von Beginn an konnte sich unser Trio absetzen, bis zum Fallen der Zielflagge sah das Publikum eine Spitzengruppe, die es in sich hatte. Kaum eine Runde ohne Positionswechsel, insgesamt drei Führende im Verlauf des Rennens, spektakuläre Überholmanöver, keine Zeit zum Verschnaufen. Und unser gelbes gemini-Gespann mittendrin statt nur dabei. Es war wirklich ein tolles Gefühl, den 15.000 Zuschauern rund um den Salzburgring eine derartige Show bieten zu können.

Die karierte Flagge fiel nach 12 unglaublichen Runden und die Euphorie war allerorts groß: Klaffenböck/Parzer vor Hauzenberger/Crone und Doppler/Wagner. Abgerundet wurde das Ergebnis noch zusätzlich von unseren Kollegen aus Tirol, dem IDM-Gespann Moser/Wechselberger, welche sich auf Rang 6 platzierten und somit die Rookie-Wertung für sich entscheiden konnten. Damit standen bei der Siegerehrung ganze vier Teams aus Österreich am Podest. Ein weiterer Landsmann in der IDM ist bekanntlich Harald Hainbuchner. Er landete diesmal auf der neunten Position.

Nach Absolvierung des nunmehr vierten IDM-Laufes an diesem Sonntag halten wir nun bei Halbzeit in der Meisterschaft und wir liegen nach wie vor auf Platz eins der Wertung. Unser Vorsprung auf die beiden Zweiten beläuft sich bereits auf sensationelle 32 Punkte. Bei diesem Zwischenstand fällt es nicht schwer, sich zu motivieren, wir werden auch in der zweiten Saisonhälfte alles geben!

Haltet uns weiter die Daumen,

Euer gemini-racing-team


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25.06.2002...

Rennbericht Misano...

Unser insgesamt dritter WM Lauf dieses Wochenende in Misano war geprägt von der mörderischen Hitze, die eine enorme Herausforderung für Mensch und Maschine darstellte. Knappe 40° Luft- und über 50° Asphalttemperatur machten allen Teams schwer zu schaffen. 

Um Reifen und Motor zu schonen, nahmen wir die beiden Zeittrainings ausgesprochen gemäßigt in Angriff. Der 14. Startplatz war die Folge.

Im Rennen selbst lief dann alles wie am Schnürchen. Wir konnten einige Plätze gutmachen und erfreulicherweise auch eine direkte Auseinandersetzung mit unserem IDM Gegner Göttlich klar für uns entscheiden. Drei Runden vor Erreichen der Zielflagge auf der ungefährdeten 10. Position liegend passierte es dann: Plötzlich war ein deutliches, kontinuierliches Klopfen wahrzunehmen, welches den Verdacht erweckte, ein sich ankündigendes technisches Gebrechen zu sein. Sicherheitshalber stellte Sepp das Motorrad am Streckenrand ab. Bei der nun folgenden Inspektion stellte sich allerdings heraus, dass das Klopfen durch ein herumliegendes, vom Reifen aufgesammeltes Teil unbekannter Herkunft verursacht worden war, welches an sich keine Gefahr darstellte. Nun galt es, die Maschine wieder anzuwerfen, was keine leichte Aufgabe für den ohnehin schon stark beanspruchten Beifahrer bedeutete. Durch dies Verzögerung büßten wir allerdings nicht mehr als 2 Positionen ein und konnten so das Rennen als 12. beenden. 

Ein heißes, spannendes und lehrreiches Wochenende unter der Sonne Italiens ist vorüber, wir freuen uns auf unser Heimspiel am 14. Juli am Salzburgring.

so long....


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17.06.2002...

Rennbericht Hockenheim...

Gleich vorneweg: Unsere Führungsposition konnten wir halten, das Rennergebnis war durchaus zufriedenstellend.

Der Reihe nach:

Unsere selbstauferlegte Nichtteilnahme am freien Training erschwert unsere Aufgabe von Beginn an, denn der Hockenheimring ist bekanntlich neu gestaltet worden und erzählt nicht zu den einfachsten Strecken, die das IDM Programm zu bieten hat.

Im ersten Zeittraining entspricht das Motorsetup nicht den Ansprüchen des Kurses, Platz sieben.

Das zweite Zeittraining bringt da auch nichts Neues, es scheint als wäre uns die Sieben etwas zu sehr ans Herz gewachsen.

Am Sonntag beginnen sich die Dinge endlich wieder für uns zu entwickeln. Im Warm up sind unsere Motorprobleme behoben, was unsere Möglichkeiten beim Rennen wesentlich verbessert. Am Start rutschen wir zwar auf Platz 10 zurück , kämpfen uns jedoch wieder nach vor, ohne dabei den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Mitten in einem heißen Dreikampf um Platz 4 mit zwei holländischen Gespannen, die als Gastfahrer am Start waren, beginnen sich dann die Folgen der wilden Verfolgungsjagd abzuzeichnen. Der Hinterreifen verliert dramatisch an Grip und beginnt, beim kleinsten Anlass dicke blaue Wolken von sich zu geben. Der Dreikampf ist somit vorüber, jedoch beeinflusst dies das Ergebnis nicht mehr, denn unser Vorsprung ist zu diesem Zeitpunkt bereits groß genug und wir kämpfen uns Runde für Runde in Richtung Zielflagge, welche wir zu guter Letzt auf Rang 5 liegend passieren. Das muss genügen. 

Unter dem Strich bedeutet das nun folgendes: Da die beiden Holländer als Gaststarter unterwegs waren, bekommen wir Punkte für den Dritten Platz. Damit können wir unseren Vorsprung von 13 Punkten halten, die Positionen dahinter haben sich jedoch verändert. An zweiter Stelle findet man nun das Gespann Göttlich/Koloska, Drittplatzierte sind erfreulicherweise unsere Landsleute Moser/Wechselberger.

Nächste Woche machen wir Station beim Weltmeisterschaftslauf in Misano, dann gibt´s nach 5 Rennwochenenden am Stück endlich eine wohlverdiente Pause!

cu, euer gemini team

P.S.: Neue Bilder von den letzten Rennen gibt´s in Kürze wieder in der Gallery. 


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10.06.2002...

Rennbericht Lausitzring...

Unser zweiter Auftritt in der Superside Weltmeisterschaft ist dieses Wochenende über die Bühne gegangen und wieder übertrifft das Ergebnis alle Erwartungen.

Und so ist´s passiert:

Das freie Training ist noch völlig verregnet, wir fahren die wenig aussagekräftige achte Position heraus.

In den beiden Zeittrainings sind die Bedingungen besser, wir bestreiten jeweils einen Turn mit Intermediats und einen mit Slicks. Im ersten Training die 10, im zweiten die 12, so weit so gut , so haben wir uns das vorgestellt.

Das Rennen beginnt ähnlich planmäßig, allerdings nicht für alle. Unsere Landsleute Hauzenberger und Hainbucher machen am Start einige Plätze gut, werden allerdings in der ersten Kurve direkt hinter uns in eine Kollision verwickelt. Die Konsequenz daraus: vorzeitiges Aus für Harald Hainbucher, Aufholjagd vom letzten Platz für Gerhard Hauzenberger. Für uns entwickelten sich die Dinge glücklicherweise wesentlich besser. Von der 12. Position aus können wir uns im Verlauf des Rennens , auch begünstigt durch einige Ausfälle an der Spitze, bis zum 7. Rang nach vor arbeiten, ein Resultat mit dem wieder einmal keiner gerechnet hat, da konnte auch der anschließende Dopingtest nichts dran ändern.

Einen Wehrmutstropfen hielt das Wochenende jedoch noch bereit: Weltmeisterpassagier Christian Parzer kam von seinem Abflug im Rennen mit einem dicken Fuß zurück, was eine weitere Nullrunde für das Weltmeistergespann aus Österreich bedeutet.

Gestärkt von einigen WM Punkten mehr am Konto sind wir jedenfalls nächste Woche wieder in Hockenheim am Start, wo wir alles daran setzen werden, unsere IDM Führung zu verteidigen.

We´ll see what´s next...

euer gemini racing team


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3.6.2002...

Rennbericht Oschersleben...

Solide Leistung und wichtige Meisterschaftspunkte, ein durchaus erfolgreiches Wochenende liegt hinter uns.

Ein, im Vergleich zum Lausitzring erstarktes Teilnehmerfeld mit den WM-Gespannen Roscher Neubert, Göttlich/Kolloska & Eilers/Engelmann an der Spitze erschwerte unsere Aufgabe diesmal zusätzlich, das Ergebnis ist jedoch durchaus zufriedenstellend.

In den beiden Zeittrainings konnten wir uns jeweils an zweiter Stelle zwischen Mike Roscher & Uwe Göttlich qualifizieren, für eine gute Ausgangsposition war somit gesorgt. Eine kurze Schrecksekunde bescherte uns Bernhard, als er am Kurvenausgang zur Start-Ziel Geraden den Halt verlor & erst einige Überschläge später wieder auf die Beine kam. Verletzt hat sich bei dieser Einlage glücklicherweise nur seine Lederkombi.

Das Rennen selbst sollte dann allerdings weniger erfreulich beginnen. Nach einem dezenten Wheelspin am Start mussten wir uns erst einmal an der zehnten Position einreihen. Im Verlauf der folgenden Runden kämpften wir uns successive wieder nach vor, die Spitze war allerdings nicht mehr zu erreichen. So blieb es bei einem achtbaren vierten Platz & 13 Punkten für die Meisterschaft, welche uns nebenbei auch unsere Tabellenführung erhielten.

Nächste Woche geht´s wieder nach Lausitz, diesmal allerdings zum dortigen Weltmeisterschaftslauf.

Bis dann und haltet uns die Daumen,

euer gemini-racing-team


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13.05.2002...

Rennbericht Lausitzring...

Ein Saisonauftakt wie er besser nicht hätte sein können!

Ein souveräner Sieg im ersten Rennen, damit hätte vor wenigen Tagen noch keiner spekuliert.

Die Ereignisse des Wochenendes der Reihe nach:

Die Einstellfahrt am Freitag verläuft planmäßig und ohne Zwischenfälle.

Unmittelbar vor dem ersten Zeittraining am Samstag beginnt es leicht zu regnen, weshalb die Entscheidung fällt, mit Intermediats auf die Strecke zu gehen. Wir schaffen es im Verlauf des Trainings, die Bestzeit aufzustellen und diese auch zu halten, bis gegen Ende der Session die Strecke aufzutrocknen beginnt. Ein Umstand, der die Konkurrenz, die teilweise auf Slicks umgestellt hat begünstigt. Nichts desto Trotz, ein vorläufiger dritter Startplatz ist sicher kein Grund zur Besorgnis.

Das zweite Zeittraining war völlig verregnet. Nur in den letzten Trainingsminuten gingen einige Gespanne auf dei Strecke, an eine Zeitverbesserung war jedoch nicht zu denken. So sah die Startaufstellung aus wie folgt: Hock vor Centner und Doppler.

Für Wolfram Centner beginnt der Rennsonntag chaotisch. Sein Gespann muss aus der Startaufstellung geschoben werden. Schade, aber ein Punkt für uns. Auch Kurt Hock hat im Rennen kein Glück. Bereits nach vier Runden kommt das Aus - Motorprobleme. Zwei Punkte. Den Start gewinnt Andreas Veltjens, der sich jedoch nicht lange an der Spitze halten kann. Bereits nach einer Runde heißen die neuen Führenden Doppler/Wagner. Der Vorsprung wächst von Runde zu Runde. Nach dem Fallen der Zielflagge beträgt er bereits satte 30 Sekunden. Grüß Gott, DAS schreiben wir uns ins Tagebuch.

Positiv zu vermerken ist außerdem noch, dass auch die Plätze drei und vier von Landsleuten besetzt werden konnten und zwar von unseren Kollegen Josef Moser/Manfred "Yeti" Wechselberger und Harald Hainbucher/Michael Wörner welche sich gegen Ende des Rennens aufgrund massiver Getriebeprobleme noch den beiden Erstgenannten beugen mussten.

Kommentar Sepp Doppler:

"Unser Sieg war sicher begünstigt von den beiden Ausfällen der Trainingsschnellsten, trotzdem freuen wir uns sehr. Der erste Sieg im zweiten Seitenwagenjahr ist schon super!"

 


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12.03.2002...

back from Valencia...

Unser WM Debüt ist am 10.3 über die Bühne gegangen und es ist sicher nicht übertrieben, von einem vollen Erfolg zu sprechen. Hier ein kurzer Abriss der Ereignisse: 

Das freie Training bringt keine Überraschungen, wir gewöhnen uns an die Strecke und spulen einige Runden ab.

Im ersten Qualifikationstraining klappt alles planmäßig. Wir können uns an 14. Stelle, also im Bereich der angestrebten WM Punkte einreihen. 

Beim zweiten Qualifikationstraining tags darauf sollte es dann noch besser kommen. Nach zwei sensationellen Turns war es uns gelungen, unsere Rundenzeit um weitere zwei Sekunden zu verbessern, was uns den ausgezeichneten 10. Startplatz einbrachte.

Beim Rennen am Sonntag überschlugen sich dann die Ereignisse. Nach einem vorsichtigen Start fanden wir uns in einem heißen Dreikampf rund um Platz 12 mit dem Deutschen Göttlich und dem Engländer Founds wieder. In der Zwischenzeit rollte hinter uns unser österreichischer Kollege Gerhard Hauzenberger mit der Wut über den motorschadenbedingten 19. Startplatz im Bauch das Feld auf. Selbige bekamen wir (bzw. unser Kotflügel) zu spüren, als er sich schließlich im Kurveninneren seinen Weg an uns vorbei bahnte. Göttlich schied später mit gerissener Antriebskette aus, was für uns schlussendlich den hervorragenden 12. Gesamtrang bedeutete.

Ein ebenso aufregendes wie lehrreiches Rennwochenende mit 4 Weltmeisterschaftspunkten als Draufgabe,

wir freuen uns auf die Saison 2002!  

 

26.02.2002...

Und wir schaffen´s doch nach Spanien!

Nachdem das WM-Training in Cartagena für uns leider ins Wasser fallen musste, greifen wir diesmal am 10. März gleich beim Auftakt zur Seitenwagen-Weltmeisterschaft in Valencia an.

Piloten und Material befinden sich beide in bester Verfassung und können es kaum noch erwarten, endlich wieder Gas zu geben. Damit auch bestimmt nichts schiefgehen kann, geht´s dieses Wochenende nochmal nach Pannonien ans Trainieren und gleich im Anschluss ab gen Iberien!

 


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12.02.2002...

Nachdem das WM-Training in Cartagena ausgefallen ist, werden wir unser Winterprogramm kurzerhand auf den Pannoniaring in Ungarn verlegen. Dort können wir dann auch erstmals unsere neue Airbox testen, ein heißes Teil, welches ihr hoffentlich bald an dieser Stelle bewundern könnt. Das Training ist für die Woche zwischen 17. und 24. Februar geplant und wenn alles glatt geht werden bald darauf auch schon die ersten Bilder online sein.

So long, Euer g.r.t.

 


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10.01.2002...Endlich ist es soweit, die Saison 2002 kann beginnen!

Der Startschuss unseres diesjährigen Strebens nach immer besseren Rundenzeiten wird am 14. Februar beim WM Training in Cartagena, Spanien fallen. Dieses Event, bei dem die aktuellen Größen des Seitenwagensports vertreten sein werden, bietet uns eine willkommene Gelegenheit, uns mit der Spitze zu vergleichen und einmal so richtig WM Luft zu schnuppern, schließlich haben wir uns für  dieses Jahr vorgenommen, zumindest einen Weltmeisterschaftslauf mittels Wild card aktiv mitzuerleben. Eine gelungene Präsentation des Teams in Spanien würde diesem Vorhaben mit Sicherheit einigen Vortrieb leisten.

Alle Beteiligten sind jedenfalls hochmotiviert, wieder zur Tat zu schreiten und die neue Saison gut angehen zu lassen.                           Was kann da noch schiefgehen? 

Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

 bis dann,

Euer gemini racing team

 


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Nach einer (leider zu) langen Pause wieder ein Update, hoffentlich gefällt´s euch.

Unser Einstieg in den Seitenwagensport in der IDM-Saison 2001 war durchaus ein Zufriedenstellender und das Ergebnis stimmt uns zuversichtlich für 2002. Darum sei an dieser Stelle allen gedankt, die für unseren Erfolg mitverantwortlich waren. Dieser Dank richtet sich  sowohl an alle Freunde & Bekannte des Teams, die uns die Saison über unterstützt haben, als auch an die Sponsoren, die dem gemini-racing-team das Leben erleichterten. Auch unserem Tuner Fritz sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank ausgesprochen. Unter LINKS findet ihr übrigens einige der Genannten im WWW.

In diesem Sinne,

haltet uns die Daumen

Cu 2002

Euer gemini-racing-team


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26.9.2001...Etwas verspätet (aber immer noch ganz heiß) der Bericht über das letzte IDM-Rennwochenende dieser Saison in Hockenheim:

Am Freitag sind wir lediglich angereist und haben unsere Box eingerichtet.

Da wir keine Einstellfahrt gefahren waren, nützten wir das 1. Zeittraining am Samstag dazu, uns mit der Strecke zurechtzufinden sowie das Fahrwerk abzustimmen. Wir wurden 12. im Training.

Im 2. Zeittraining fuhren wir uns auf den 5. Platz, unsere beste Rundenzeit betrug 1,10,813 min. (Wir hatten also nur einen Rückstand von 2,814 sek. auf den Führenden Jörg Steinhausen!). Das bedeutete gegenüber unserem 1. Hockenheimring-Einsatz eine Verbesserung von über 3 Sekunden.. Unser Gefühl nach diesem Training war ein gutes, alles war optimal eingestellt. Zwischen 2. Zeittraining und dem Rennen lag nur eine Stunde.

Den Start um 17.00 Uhr verpatzten wir übermotiviert wegen eines Wheelspins, sodass wir uns an 12. Position einreihten. Successive kämpften wir uns nach vorne und gingen als 7. durch's Ziel. Dabei lieferten wir uns während der letzten drei Runden einen heißen Kampf mit Zimmermann, den wir letztendlich für uns entscheiden konnten. Unsere schnellste Rundenzeit bei diesem Rennen lag mit 1,11,368 min. knapp über unserem Trainingsergebnis. Wir durften uns wieder über den Gewinn der Rookie-Wertung freuen. Nach diesem Rennen lagen wir auf Platz 9 der IDM-Gesamtwertung.

Samstag abends von 18.00 bis 19.00 Uhr beteiligten wir uns an den für Interessierte veranstalteten Taxifahrten, wo über 100 Teilnehmer aus dem Publikum die Möglichkeit nützten, die Rennstrecke einmal aus Sicht des Beifahrers kennenzulernen. Diese Gelegenheit nutzte unser Bernhard wiederum, die Rennstrecke 'mal aus der Sicht des Fahrers kennenzulernen, was ihm zwar Spaß machte, aber trotzdem sind wir uns einig, dass er einfach "hinten" drauf gehört, denn keiner hebt das Bein in der Kurve so elegant wie er...

Bis 22.00 Uhr wurde dann noch geschraubt, ein kompletter Service gemacht und für das Rennen am Sonntag neue Reifen aufgezogen.

So war am Sonntag im Warm up beim Systemcheck alles bestens und wir sahen dem Rennen mit Freude und Spannung entgegen.

Um 16.00 Uhr gelang uns beim Rennen ein super Start, wir reihten uns nach der 1. Kurve auf Position 3 ein, welche wir 6 Runden lang verteidigen konnten. Steinhausen hatte sich gleich vom Feld abgesetzt, und hinter ihm bildete sich eine Gruppe von 5 Gespannen mit nahezu gleichem Speed. Wir waren mittendrin! Heiße Positionskämpfe über die gesamte Rennstrecke boten auch dem Publikum ein spannendes Rennen. Wir konnten lange den 4. Platz halten, bei den Überrundungsmanövern fielen wir allerdings mit geringem Rückstand auf Platz 6 zurück, als 6. fuhren wir dann auch ins Ziel.

Unsere persönliche schnellste Runde von diesem Wochenende betrug 1,10,272 min. Die deutsche Elite war verwundert darüber, dass es uns erstmals gelungen war, in den Reihen der Besten mitzufahren. Im Programmheft findet sich übrigens ein Artikel über uns, der fast eine ganze Seite umfasst.

Nächstes Jahr müssen wir leider unsere Nr. 66 (die uns Glück gebracht hat) abgeben. Wir tauschen sie gegen die 7, die ja von Natur aus schon Gutes verheißt.

Wir sind mit dem Verlauf dieser Saison vollauf zufrieden, konnten wir uns doch kontinuierlich in jeder Hinsicht verbessern. Unter diesen Vorzeichen können wir uns nur voll Ungeduld auf die nächste Saison freuen!

Nun bleibt uns nur noch all jenen zu danken, die uns - in welcher Art und Weise auch immer - geholfen, unterstützt und die Daumen gedrückt haben! Ohne Euch wären wir nicht da, wo wir jetzt sind!

Wir werden Euch auch in den kommenden Monaten über diverse Fortschritte oder Ereignisse informieren, schaut halt öfter mal in unserer Homepage vorbei (dann findet Ihr bestimmt auch bald die schon längst fälligen neuen Fotos...).

So long! Euer gemini-racing-team! :)


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18.9.2001...Vergangenen Sonntag (16.9.) ging's in Oschersleben wieder mal so richtig rund...

Am Freitag gab's keine Einstellfahrten, weshalb wir das erste Training am Samstag hauptsächlich für verschiedene Einstellarbeiten nützten. Im 2. Training fuhren wir uns dann insgesamt auf den 8. Startplatz.

Am Sonntag beim Warm up war systemisch alles bestens, wir freuten uns schon auf das Rennen. Am Nachmittag, ca. 16.00 Uhr, begann es in der Einführungsrunde zu regnen. Die Tatsache, dass das gesamte Feld mit Slicks unterwegs war, begründete einen Startabbruch. Wir hatten drei verschiedene Garnituren Reifen dabei und warteten bis zum letzten Moment ab, wo wir uns schließlich für "Intermediate" entschieden. Damit sich alle Fahrer auf die unterschiedlichen Bedingungen einstellen konnten, fanden 2 Einführungsrunden statt, die von der Rennen-Gesamtrundenzahl abgezogen wurden. Von unserer Startposition 8 kamen wir in der ersten Kurve als 3. Gespann an (sogar Steinhausen war hinter uns). Steinhausen überholte uns, und wir konnten uns an 4. Stelle eingereiht ca. 2 Runden halten. In der 3. Runde, beim Anbremsen auf die 1. Linkskurve am Ende Start-Ziel-Gerade, berührte Centner uns von hinten (genauer gesagt berührte er Bernhard Wagner am Gesäß). Bei diesem Manöver überholte uns Centner, was einen heißen Kampf auslöste, in dessen Folge nach zwei Kurven beide Gespanne im Kiesbett landeten. Wir schafften es allerdings, uns von unserem Ausritt ins Kiesbett zu erfangen und reihten uns auf Position 15 wieder auf der Strecke ein. Die nächste Runde benötigten wir, um wieder zu unserem Rhythmus zurückzufinden, dann begann die Aufholjagd. Runde um Runde machten wir mit entschlossenen Überholmanövern Plätze wett, schließlich fuhren wir als 7. über die Ziellinie. Bis 2 Runden vor Schluss waren wir die Schnellsten im Rennen, lediglich in der letzten Runde schlug Kohlmann unsere Zeit (somit hatten wir die zweitschnellste Runde im Rennen).

Das Rennen war wieder ein toller Erfolg für uns, wir freuen uns schon auf das kommende Wochenende in Hockenheim, wo wir ja sowohl am Samstag als auch am Sonntag ein Rennen bestreiten werden.

PS: Sobald wir die technischen Probleme bei unserem Scanner behoben haben, gibt's ein paar tolle neue Fotos!


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28.8.2001...Hallo Leute!

Am vergangenen Wochenende hatten wir im Rahmen des Oldtimer-Rennens in Schwanenstadt (Oberösterreich) im Zuge des Show-Programms neben den Teams von Klaus Klaffenböck (A) sowie Edi Hug (CH) endlich auch mal die Möglichkeit, auf heimischem Boden und vor heimischem Publikum unsere Runden zu drehen. Nachdem sich uns am Samstag gleich zu Beginn ein Strohballen "in den Weg gestellt" hatte (und unser Gespann am Seitenwagen ramponierte), lief es am Sonntag viel besser, wir hatten viel Spaß und genossen das Wochenende bei herrlichem Wetter!


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22.8.2001...Ein etwas verspäteter Bericht über das Rennen am Nürburgring vom vergangenen Sonntag (19.8.):

Bei einem rasanten Start kam unser Gespann schon in der ersten Kurve mit Blessuren an beiden Seiten an, die Fahrtüchtigkeit wurde dabei aber nicht beeinträchtigt. In dem "großen Chaos" kamen wir als 6. in die zweite Kurve und konnten diesen Platz 5 bis 6 Runden halten, bis wir von hinten vom japanischen WM-Team sowie Mike Roscher stark bedrängt wurden. In der 6. Runde überholte uns dann noch ein weiterer WM-Fahrer, sodass wir nach ein paar kleineren Fehlern schließlich auf Platz 9 ein sauberes Rennen fuhren. Wir hatten beständig ca. 6 - 7 Sek. Vorsprung auf unseren Verfolger Kohlmann, auch der Abstand zu den vorderen Gespannen während des restlichen Rennens blieb ziemlich konstant. Zumal Roscher wegen eines Problems noch ausfiel, beendeten wir das Rennen letzten Endes als 8.

Zum zweiten Mal gewannen wir die Rookie-Wertung und standen somit "neben" dem "Stockerl".

Der aktuelle Stand der IDM sieht für uns nach nunmehr 5 Rennen folgendermaßen aus:

2 x ausgefallen, 3 x beendet, Gesamtpunkte: 29, Gesamtwertung: Platz 9. Wir sind sehr zufrieden!


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Übertrag aus dem Gästebuch:

6.8.2001...Nachdem sich unsere "Presseabteilung" im Urlaub befindet, hier ein kurzer Bericht über das Wochenende in Schleiz:

- Anreise und Fahrerlager einrichten am Freitag (leider keine Einstellfahrten)
- Erstes Zeittraining am Samstag gegen Mittag bei optimalen Witterungsbedingungen, eine super Strecke (Straßenkurs in die Landschaft eingebettet, 6,8km/Runde) anspruchsvoll und schnell,
wir fahren zwei Turns mit kurzer Pause, vorerst Startplatz 7
- Das zweite Zeittraining wird durch ein mächtiges Gewitter verschoben und auf 15 Minuten verkürzt,
die Strecke ist zum Teil noch feucht, wir können die Zeit nicht verbessern, Startplatz 7 bestätigt!
- Am Sonntag im Warm Up fahren wir fünf Runden (Systemcheck) und probieren noch ein paar Linienvarianten
in speziellen Passagen (7. Rundenzeit), technisch alles o.k., wir freuen uns auf´s Rennen!

- Start 15:30 !!!

- Nach einem "super" Start reihen wir uns in der ersten Kurve auf Position "3" ein, die wir sogar zwei Runden lang verteidigen können.
- Der Druck von hinten ist enorm und nach einigen kleinen Fehlern verlieren wir 3 Plätze, wir finden zu unserem Rhythmus und haben genügend Vorsprung (ca. 7 sek.) auf unsere Verfolger.
- Die beiden vor uns liegenden Gespanne immer noch in Sichtweite, spulen wir unsere Runden ab der 6. Runde auf Position 6 ab.
- Das Rennen scheint gelaufen, als wir in der letzten Runde im letzten Abschnitt bemerken, dass die vor uns Liegenden (wohl durch ein technisches Problem) die Fahrt verlangsamen, die letzte Schikane (wir geben alles), Zielkurve und ein beinahe Fotofinish!
- 2 m vor dem Zielstrich, gerade noch geschafft "5. Platz" !!!
- Glücklich rollen wir in die Auslaufrunde.

Wir bedanken uns beim Team und allen, die uns geholfen haben!

Der Nürburgring wartet (19.08.2001)

gemini-racing
Sepp & Bernhard


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16.7.2001...Back from Augsburg! Ich würde Euch lieber einen anderen Bericht über unser Wochenende am Militär-Flugplatz in Lagerlechfeld bringen, aber leider entwickelte es sich nicht nach unseren Vorstellungen...

Samstag: Bei beiden Trainings schaffen wir aufgrund erheblicher technischer Probleme nur 3 - 4 Runden, trotzdem qualifizieren wir uns (auf Platz 21, Startreihe 9). Bei einem ordentlichen Crash mit einem Strohballen (der eine Pistenlampe bedeckt) im zweiten Training ziehen wir uns Schäden am Gespann zu. Bis spät in die Nacht bringen wir das Gefährt wieder auf Vordermann und wechseln auch den Motor, in der Hoffnung, unseren technischen Problemen Herr zu werden.

Sonntag: Der Vormittag ist vielversprechend, wir fahren uns im Warm-Up auf Platz 7. Wir wissen nicht, was uns der Nachmittag sowohl in technischer als auch in wettermäßiger Hinsicht bringen wird. Man wartet ab. Das Wetter hält - bis 15 min. vor dem Rennen. Es gießt in Strömen, die Regenreifen sind montiert und wir stehen am Start. In der Einführungsrunde werden dann all unsere Mühen und Hoffnungen zunichte gemacht, als unser Motor von Aussetzern geplagt ist. So können wir das Rennen nicht mal starten und brechen enttäuscht unsere Zelte ab, um in den Tagen bis zum nächsten Rennen endlich dem technischen Gebrechen auf die Spur zu kommen, damit wir dann das tun können, worauf wir schon wahnsinnig brennen: FAHREN!

Bis dann! C U am 5. August in Schleiz!


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H A P P Y AAB I R T H D A Y ! !

24.6.01...Wie Euch vielleicht schon bekannt ist, hat unser jugendlich frischer Bernhard am 19.6. seinen 40. Geburtstag gefeiert, was natürlich Grund und Anlass zu einem sommerlichen Grillfest bot. Bei gutem Wetter und noch besserer Stimmung gab sich eine gemütliche Runde gestern Abend sowohl kulinarischen Genüssen als auch einigen "Showeinlagen" sowohl des Geburtstagskindes als auch einzelner Gäste hin. (Es ist noch nicht ausgehandelt, ob nicht doch ein paar Fotos der Zensur entkommen, gegebenenfalls möchten wir sie Euch nicht vorenthalten...). Unter'm Linzer Sternenhimmel endete das tolle Fest dann ziemlich "früh".

PS: Bei all dem Vitaminfutter, das Bernhard geschenkt bekam, ist seine Energie bis ins Jahr 2010 gesichert!


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6.6.01...Wir sind zurück von Oschersleben. Das Rennen fand am 3.6. statt, und was dort so lief, sei Euch kurz erzählt:

Freitag: Bei der Einstellfahrt sind wir noch ziemlich auf Liniensuche...

Samstag: Das erste Zeittraining bestreiten wir mit Regenreifen. Wir haben noch keine Erfahrung mit Regenreifen bei auftrocknender Fahrbahn und belegen den 17. Platz. Am Nachmittag sieht alles schon viel besser aus! Wir entscheiden uns für intermediate und stellen fest, dass diese Reifen die optimale Lösung darstellen. Anfangs sind wir als 6. unterwegs, zwischendurch sogar auf Platz 2, schließlich können wir den sagenhaften 4. Platz halten. Die Stimmung ist super!

Sonntag: In der 2. Reihe starten wir von Startplatz 4, alles läuft gut, wir können den 5. Platz halten, im 2. Drittel des Rennens können wir wieder etwas Zeit auf Platz 4. wettmachen, allerdings mit massivem Druck von hinten. Leider zwingt uns ein technisches Problem dazu, in Runde 9 das Rennen frühzeitig zu beenden...

Das Rennen in Augsburg wurde ja auf 15. Juli verschoben, es steht uns also eine längere Pause bevor, die wir dazu nützen werden, an unserer Technik zu arbeiten und ein wenig zu testen, damit wir in Augsburg wieder voll angreifen können!

Motorsportliche Grüße an Euch alle!


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21.5.01...Gestern haben wir unser erstes Rennen bestritten! Es folgt eine Zusammenfassung des aufregenden Wochenendes in Hockenheim:

Samstag: Bei leichter Bewölkung gehen wir als eines von 30 Gespannen an den Start des ersten Zeittrainings. Es läuft alles recht gut, nur einmal - in der Sachs-Kurve - touchieren wir leicht den WM-Dritten Steinhausen (sorry) mit der Radabdeckung des Seitenrades, welche wir gleich nach dem Training wieder reparieren. In dieser Trainingsfahrt erregen wir auf jeden Fall leichtes Aufsehen, fahren wir doch immerhin die 5.beste Zeit!

Am Nachmittag erreichen wir in der Trainings-Gesamtplatzierung Rang 9. Alles läuft sehr zufriedenstellend.

Sonntag: Der Tag des Rennens ist da. Beim Warm Up läuft alles gut, wir freuen uns auf den Nachmittag. Das Gespann wird nochmals genauestens überprüft (und aufpoliert - Ordnung ist uns in jeder Hinsicht wichtig). Dann ist es endlich soweit: In der Start-Aufstellung haben wir unseren Platz in der 4. Reihe innen. Wir legen einen spektakulären Start hin (ziehen gleich ins Vorfeld), möchten aber in der ersten Kurve keine Kollision herausfordern und können uns so in Position 8 einreihen, welche wir für einige Runden mit ziemlichem Druck von hinten halten können. Schließlich liegen wir auf Platz 11 und fahren ein sauberes Rennen zu Ende. Dieses Wochenende war somit ein voller Erfolg für uns, und es ist noch genug Potenzial vorhanden!

An dieser Stelle möchten wir betonen, dass so ein toller Erfolg von der gesamten Mannschaft abhängt. In unserem Team arbeiten alle bestens motiviert und mit vollem Einsatz zusammen, wobei auch der Spaß absolut nicht zu kurz kommt! Ein herzliches Dankeschön an euch alle! Schließlich und nicht zuletzt möchten wir uns bei all unseren lieben Freunden bedanken, die den weiten Weg nicht gescheut haben, um uns am Wochenende persönlich zu unterstützen!


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6.5.01...Dies sollte der Tag unseres ersten Rennens sein...Ein Kurzrückblick über das Wochenende:

Freitag: Die Einstellfahrt findet bei relativ guten Bedingungen statt. Es läuft alles recht gut.

Samstag: Beim ersten Zeittraining fahren wir uns bei feuchter Fahrbahn auf Startplatz 17 (von insgesamt 32 Nennungen, von denen wiederum 28 zum Rennen zugelassen werden würden).

Sonntag Morgen: Das zweite Zeittraining war bereits von Samstag auf Sonntag verschoben worden. Bei strömendem Regen können wir unseren Startplatz halten, (obwohl dies unsere erste Fahrt bei vollem Regen ist). Wir sind mit unserer Leistung zufrieden und freuen uns schon auf das Rennen.

Sonntag früher Nachmittag: Voller Enttäuschung müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die letzten drei Rennen dieses Tages (somit auch unseres) wegen einer langen Ölspur am Ring abgesagt werden...

Wenn es also auch mit dem Rennen nicht geklappt hat, so war dieses Wochenende für uns trotzdem ein erfolgreiches, wir konnten wieder einiges an Erfahrungen sammeln, an uns arbeiten und abtasten, wie wir zeitmäßig so liegen (...und wir sind sehr zufrieden). So werden wir hochmotiviert zum Hockenheimring (20.5.) anreisen und dort voll angreifen!

PS: Wir haben ein paar Fotos vom Trainingsbetrieb, die Ihr in den nächsten Tagen unter "Bilder" vorfinden werdet.


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2.5.01 ...Nun haben wir unser 2. Training hinter uns. Bei besten Bedingungen hatten wir am Pannonia-Ring nochmals die Gelegenheit, alles zu überprüfen, damit wir am kommenden Wochenende für das erste Rennen fit sind! Am 6. Mai ist es soweit, wir sind startbereit und freuen uns auf die erste Herausforderung in Lausitz!! See you!


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15.4.01 ...Gut ist es gelaufen! Gestern konnten wir unser erstes Training abhalten, und wir sind sehr zufrieden. Wir sind gefahren, ..fahren, ...fahren...

Dies war also der erste Roll-out unseres Gespanns, wir haben sämtliche Systeme überprüft, bevor wir so richtig "losdonnerten". Bis auf einige blaue Flecke (Bernhard!!) und einen kleinen Ausritt in die Botanik in Form eines Drehers kamen wir sehr gut zurecht. Wir möchten an dieser Stelle besonderen Dank an unsere fleißigen jugendlichen Helfer aussprechen, die uns "schraubenmäßig" tatkräftig unterstützt haben!

Unser Gespann haben wir jetzt erst zum Lackieren gebracht, weshalb Ihr es vorerst auf den Fotos, die Ihr in den nächsten Tagen unter "Bilder" finden werdet, noch im "Rohzustand" bewundern könnt.

Es sind nun noch zwei Trainings vor dem ersten Rennen geplant. Also, bis dann!


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...Nun ja, heute ist der 6. April, und unser erstes Training hat noch nicht stattgefunden. Was wir in unserer (kurzen) Karriere schon gelernt haben ist eben, daß es nicht reicht, selbst alles Nötige an den Erfolg zu setzen, sondern man immer auch noch von anderen abhängig ist. Zulieferanten haben uns im Stich gelassen, wodurch die Fertigstellung unseres Motors etwas hinausgezögert wurde. Aber, liebe Freunde, der Countdown läuft, und wir haben für kommenden Donnerstag, den 12.4.01, endlich unser erstes Training angesetzt. Wir brennen schon drauf, unser Gefährt (und unsere Kondition...) zu testen!

Bald werdet Ihr erfahren, wie es beim ersten Training am Pannonia-Ring gelaufen ist.


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12.3.01 Schön langsam kann die Saison beginnen! Am 26.2.2001 konnten wir unser heißes Teil von LCR abholen und in die Heimat transportieren. Jetzt gilt es noch, den Motor einzubauen, Auspuff und Airbox anzupassen, dann geht es endlich auf die Piste! Wir planen, das endgültige Design nach dem ersten Training, welches für spätestens 2.4.2001 angesetzt ist, festzulegen.

Doch nicht nur unser Fahrzeug soll beim ersten Rennen in vollem Glanz erstrahlen, die Fahrer tun auch was! Wir arbeiten auf das Mindestgewicht von 385 kg hin (hoffentlich haben wir es richtig verstanden, daß das Fahrzeug nicht mitzählt...) Bei unserem harten Training werden wir es wohl bald geschafft haben...