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Internationaler Deutscher Meister 2006
 

Fahrer: Markus Schlosser (SUI)

Beifahrer: Bernhard Wagner (AUT)

Position
Startnr.
Fahrer

Beifahrer

Punkte

IDM 2006

1

4

Schlosser (SUI) Wagner (AUT)
190
2
2
Steinhausen (GER)
Kölsch (GER)
110
3
5
Hainbuchner (AUT)
Adelsberger (GER)
101
4
41
Doppler (AUT)
Kolloch (GER)
89
5
11
Schröder (SUI)
Burkard (SUI)
85
6
7
Göttlich (GER)
Höss (GER)
68
7
6
Hock (GER)
Becker (GER)
58
8
13
Zimmermann (GER)
Ziegler (GER)
55
9
39
Kornas (GER)
Stepien (GER)
54
10
55
Roscher (GER)
Hänni (SUI
52

 

 

Rennberichte 2006:

 

Finale in Hockenheim: Ein Ende mit großem "Schrecken"

Ende gut - alles gut? Eben nicht!!! Eigentlich hätte Hockenheim ein schönes Finale einer erfolgreichen Saison werden sollen. Leider kam alles anders… und deshalb stehen diese Zeilen erst eine Woche später auf unserer Homepage. Aber der Reihe nach…

Die Motivation war trotz Titelehren und sechs Siegen in den vorherigen sieben IDM-Läufen riesig. Nach dem ersten 2. Platz hinter Jörg Steinhausen beim vorletzten Rennen auf dem Sachsenring sollte nochmals ein Erfolg her.

Bei der Anreise nach Hockenheim mussten wir keine "Zusatzrunde" drehen. Den Zielort hatten wir ja schon bei unserer letzten Reise zum Sachsenring ungewollt passiert. Die Route hatte unser Navigationssystem T.O.M. (sehr revolutionär, weil es da keine lästigen Ansagen wie "Biegen Sie links ab" oder "Nehmen Sie die nächste Ausfahrt" gibt - tooolll!) gespeichert.

Am Freitag blieb deshalb genug Zeit, um auf das erste freie Training hin noch das neue Federbein einzubauen. Die Rundenzeiten waren allerdings noch wenig verheißungsvoll. Doch Markus und Bernhard ließen sich dadurch nicht beirren, für eine erste Abstimmung waren die beiden eigentlich dann doch ganz zufrieden. Am kommenden Tag würden ja noch zwei Trainings ausstehen. Nachdem das Gespann gereinigt worden war, war es für das erste Zeittraining am Samstag bereits startklar.

Obwohl im ersten Qualifikationslauf noch ein neuer Hinterreifen aufgezogen und fürs Rennen am Sonntag eingefahren wurde, reichten die Rundenzeiten erstmal "nur" für Platz zwei. Die Rundenzeit konnte nach einer Abstimmungsoptimierung im 2.Training weiter verbessert werden, was kaum einem Team gelang, auch Steinhausen kam an seine Zeiten aus dem ersten Training nicht mehr heran. Dies änderte zwar nichts mehr an der Platzierung 2. für die Startaufstellung, fürs Rennen waren wir aber guter Dinge und gewappnet, das Setup passt und ein Rennen dauert 14 Runden!!!

Die Startaufstellung:
1. Reihe: Steinhausen/Kölsch; Schlosser/Wagner; Roscher/Hänni
2. Reihe: Hainbucher/Adelsberger; Göttlich/Höss
3. Reihe: Schröder/Burkhard; Zimmermann/Ziegler; Hock/Becker

Den Rückstand vom Vortag hatten Schlosser/Wagner bereits vor der ersten Kurve kurz nach einem perfekten Start wettgemacht. Steinhausen/Kölsch hatten bis zur sechsten Runde das Nachsehen. Erst im Zuge von Überrundungen gelang es den beiden Deutschen durchzuschlüpfen. Markus und Bernhard blieben auf Tuchfühlung, studierten den Gegner und schonten Reifen und Material für den geplanten entscheidenden Angriff in der Schlussphase des Rennens bis zum Ende der 12. Runde! In der anschließenden 13. alles ent-scheidenden Runde überschlugen sich die Ereignisse … wortwörtlich. Beim Überrunden nutzten Markus und Bernhard die Gelegenheit und gingen aussen sauber auch an Steinhausen vorbei. Dieser seinerseits reagierte unverständlicher Weise mit einem "direkten" Angriff im wahrsten Sinne des Wortes auf die Beiden indem er seine hellblaue "Nase" am Kurvenausgang in das Heck von Schlosse/Wagner stieß!!! Bernhard konnte gerade noch seine rechte Hand retten um nicht eingeklemmt zu werden. Was dann passiert?????? Wie kann man?????? Steinhausen lässt nicht los und drängt mit kontinuierlichem Kontakt und massiv beim Geradeausbeschleunigen am Heck von Bernhard und Markus, bis für diese der dadurch initiierte angeschobene Dreher nicht mehr vermeidbar ist!!! Der Rest ist eine grausame Geschichte, so torpediert und abgeschossen schlagen die beiden rechts, wohl einer Restgeschwindigkeit von noch weit über 100km/h, ungeschützte in die Betonmauer ein!!!

Der Hammer, wie kann man so angeblich "fairen" Rennsport ausleben???

Das Resultat kann sich sehen lassen, 3 Schwerverletzte, 2 Hubschrauber Nottransporte …… warum??? Wegen der fahrlässigen Entscheidung eines einzelnen???

Bernhard zog sich dabei einen komplizierten Fussbruch links zu, welcher im Spital umgehend operiert und geschraubt werden musste, sowie einen Daumenbruch, Kreuzbandriss im rechten Knie, diverse Prellungen und Schürfwunden. Markus war kurzzeitig bewusstlos da er hart mit dem Kopf aufgeschlagen hatte. Es stellte sich später heraus, dass er eine sehr schwere Gehirnerschütterung erlitten hatte. Zudem hatte er nebst Prellungen und Schürfwunden Knochenabsplitterungen und einen Bänderriss in der Schulter sowie einen Sehnenriss im Mittelfinger.

Das Rennen wurde nach diesem schweren Unfall sofort abgebrochen, es gab unter den Umständen keine Siegerehrung. Steinhausen/Kölsch wurden nach Wertung der letzten Runde vor dem Abbruch zum Sieger erklärt, Schlosser/ Wagner (die amtierenden Meister 2006) wurden als 2. gewertet. Kein Trost bei den Verletzungsmustern und schon gar nicht auch im Hinblick auf den materiellen Schaden, das Gespann ist ein einziger Trümmerhaufen!!!

Wir möchten alle diesen Vorfall schnellst möglich vergessen und positiv in die Zukunft blicken auch wenn es im Moment sehr schwer fällt!

Danke möchten wir aber an dieser Stelle all jenen sagen, die uns unterstützt haben, eine super Leistung der Rettungskräfte vor Ort, toller Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe beim Zusammenpacken am Sonntag Abend und auch allen die uns in der letzten Woche nach dem Unfall beigestanden und geholfen haben. Markus und Bernhard geht es heute den Umständen entsprechend langsam wieder etwas besser, leider ein einschneidendes Erlebnis mit längeren Nachwirkungen!!!


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Sachsenring

Nach dem Sieg bei der Wasserschlacht auf dem Schleizer Dreieck war der Titel beim vorletzten Lauf der IDM auf dem Sachsenring bereits im Trockenen. Der Motivation des Duos Schlosser/Wagner tut das aber keinen Abbruch. Warum den nicht auch noch die verbleibenden zwei von acht Rennen gewinnen und somit bis zum Saisonende das Punktemaximum einfahren? "Wir werden es auf jeden Fall versuchen", meinte Markus Schlosser bei der Polesetter-Party am Vorabend des Rennens. "Aber einfach wird das nicht", hackte der Seriensieger gleich nach. Ob er dabei an seinen Dauerkonkurrenten Jörg Steinhausen gedacht hatte?

Der Deutsche und sein Passagier Axel Kölsch waren erstmals seit Anfang Juli beim Lauf auf dem Nürburgring wieder bei der IDM dabei. Erst sie hatten Schlosser/Wagner am Samstag im Kampf um die Poleposition zugesetzt. Im ersten Zeittraining distanzierte Schlosser den ehemaligen IDM-Gesamtsieger noch um satte 1,9 Sekunden. Das drittplatzierte Gespann Doppler/Kolloch hatte bereits 2,5 Sekunden verloren.

Mit 1:30,220 Minuten legten Schlosser/Wagner am Nachmittag im zweiten Zeittraining früh eine noch schnellere Rundenzeit vor. Trotzdem kam Stein-hausen bis 0,114 Sekunden an den vorzeitigen Titelgewinner heran. Die zweite Hälfte der Jagd auf die Poleposition verfolgten Schlosser und Wagner jedoch von der Boxenmauer aus. Sie taten das äusserst gelassen - obwohl die deutsche Konkurrenz mit jedem Umgang wieder eine Zehntelsekunde an die vermeintliche Poleposition-Zeit heran kamen. Steinhausen/Kölsch sollen aber auf ihrer Jagd nach Sekundenbruchteilen brutal über den 3,671 Kilometer langen Rundkurs geräubert sein. Die fuhren mit dem Messer zwischen den Zähnen - und manchmal sogar über dem Limit, meinte ein fachkundiger Beobachter später.

Am Vorabend des Rennens auf dem Sachsenring gingen bei Steinhausen zeitig die Lichter aus. Markus Schlosser und Bernhard Wagner hingegen luden kurz nach 21 Uhr noch das ganze Fahrerlager zur "Schwammerl-Party" ein. Die Deutschen, mein Gott, die sind ja wirklich ganz lieb. Aber Französisch sprechen ist nicht so ihr Ding. Man kennt das ja: sie sagen "Michelin" - wir bilinguen Schweizer sagen "Mischlä", sie sagen "Magny Cuuur", wir "Manni Cuuur"… Da werden dann zwei Champions ("Tschämpions") wie Schlosser und Wagner rasch zu Champignons ("Schampinio", oder eben "Schwammerl").

Sei's drum. Auch das Humba-Humba-Täterä am Vorabend bis um halb Eins in der Früh zwang die beiden neuen Meister nicht in die Knie. Im Gegenteil: Am Sonntag morgen beim Warm-Up reichte es zwar "nur" für eine schnelle Runde von 1:30,742 Minuten. Aber Steinhausen/Kölsch blieben erneut eine Zehntel-sekunde zurück. Später liess sich Markus Schlosser sein Frühstück auf jeden Fall schmecken und lächelte immer wieder. Wetten, dass Steinhausen zum selben Zeitpunkt mehr zu Beissen hatte?!

Der Biss war es letztlich nicht, welcher dem Gespann Schlosser/Wagner am späten Nachmittag fehlte. Vielmehr wars der einsetzende Regen, der die Siegesserie der beiden beendete. Die unklaren Wetterverhältnisse luden mehr zum (Reifen-)Pokern ein statt Rennen fahren. Bis zum Start des siebten IDM-Laufs um 18 Uhr (!) hatte es zwar aufgehört zu Regnen. Aber die nasse Rennstrecke verkam zum glatten Eisfeld. Schlosser hatte sich zwar wie Steinhausen auch für Regenreifen entschieden - aber die Gummis des Berners waren im Vergleich zu jenen des Deutschen viel zu alt. Kurz nach dem Start zirkelte Schlosser denn auch neben die Strecke und fiel auf Rang acht zurück. Schliesslich stand er erneut quer und wurde vom heranfahrenden Sepp Doppler abgeschossen. Schlosser/Wagner hatten aber Glück im Unglück. Weil Schmutz auf der Strecke lag, wurde das Rennen nach nur zwei Umgängen abgebrochen. Aber beim Neustart sorgten die Startlichter für Verwirrung: die flammten nur einen kurzen Moment auf, Schlosser zögerte (wie auch andere)… aber da war Steinhausen bereits auf und davon gefahren. Auf Platz vier liegend kamen Schlosser/Wagner aus der ersten von zehn Runden zurück. Die Zeit für eine Aufholjagd wurde dann doch zu knapp. Schlosser/Wagner kamen noch bis auf Rang zwei hinter Steinhausen/Kölsch vor und waren damit erst-mals in der laufenden Saison bezwungen. Und das nur um 5,924 Sekunden…

"Nein, ich bin nicht traurig!", erklärte Markus Schlosser an der Pressekonferenz. "Zwei Dreher, eine Rennstrecke glatt wie Eis - da muss man doch froh sein, wenn man noch Zweiter wird." Da muss man ihm einfach Recht geben: wenn ein zweiter Platz das schlechteste Resultat der zu Ende gehenden Sai-son ist, hat man eigentlich durchs Band weg sehr gute Leistungen gezeigt. Und eben die haben zum vorzeitigen Titelgewinn in der IDM gereicht.

Nebenbei hat das Wochenende aber auch andere Erkenntnisse hervor ge-bracht. Entscheidende Zehntelssekunden bringen die zwar keine im Kampf gegen die Uhr. Oder doch? Weil ein tolles, lockeres Umfeld schliesslich auch Einfluss haben kann auf die Rennfahrerei? Deshalb an dieser Stelle ein paar Häppchen aus der Seitenwagen-Familie Schlosser/Wagner.

Chefmechaniker schrauben nicht nur an Muttern rum, sie drehn auch andere Dinger - beispielsweise eine Zusatzrunde von rund 200 Kilometern, weil sie Heilbronn mit Heidelberg verwechseln. Diesbezüglich muss aber auch gleich erwähnt werden, dass "Plampi-Schlampen" auf dem Beifahrersitz keine Navi-gationshilfen sind, weil sie gerne mal Schlaf nachholen. Es zieht sich schliesslich schon und ist anstrengend, wenn man als Passagier öfter mal bei einem anderen Piloten aufsitzt… Darum sei an dieser Stelle auch erwähnt: Sex auf dem Rennplatz ist tabu. Nicht etwa, weil das den coolen Jungs zusetzen täte. So schnell bekommen Rennfahrer keine kalten Füsse - dafür aber deren Part-nerinnen, die gerne mal zum Schatz unter die Decke kriechen würden. Und: die Meinung, dass Journalisten Dreckschleudern und nur auf der Suche nach Schlagzeilen sind, die möglichst viel Staub aufwirbeln, hat sich zerschlagen. Medienschaffende sind ganz nette, saubere Jungs - und sie bleiben es auch ein Wochenende lang. Vorausgesetzt, ein Teammitglied nimmt sich die Zeit und fährt mit ihm von Ort zu Ort, damit er seine Badeartikel kaufen kann, die er zu Hause hat liegen lassen…


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Schleizer Dreieck

An diesem Wochenende waren wir zum 6. IDM-Lauf in der Schleiz auf Deutschlands ältester Naturrennstrecke "Schleizer Dreieck". Mit einer Platzierung auf dem Podium (ein dritter Platz hätte gereicht) wären wir bereits vorzeitig "internationaler Deutscher Meister 2006" in der Klasse "sidecar"!?!
Eine Herausforderung einerseits aber auch eine besondere Anspannung andererseits für das ganze Team!!! Wie es uns dabei ergangen ist??? Hier die Auflö-sung in unserem Bericht:

Am Freitag wurde das erste freie Training zwar erst um 18 Uhr gestartet, dafür konnten die Teams dann ausnahmsweise ganze 40 Minuten fahren und testen. Unser neu revidierter Motor schien perfekt zu funktionieren, die Rundenzeit knapp unter 1:32 war schon ein Meilenstein der uns auf einen erfolg-reichen Sonntag hoffen ließ. Im Anschluss an das Training musste das Gespann nur noch gereinigt werden, keine weiteren Arbeiten waren erforderlich.

Am Samstag, das Wetter war sehr unbeständig, konnte das erste Zeittraining um 12:30 dennoch bei trockener Piste mit Slicks gefahren werden. Markus hat sein "Töff" in gewohnter Manier richtig "fliegen lassen", sodass die 1. Trainings-Session auf Platz eins mit über drei Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten beendet wurde. Der Kommentar danach von den beiden Kampfpilo-ten: "es hat richtig Spaß gemacht!!!"

Gut so, denn ab da war es vorbei mit Trockenheit, genau kurz vor dem 2. Zeittraining begann es zu Regnen. Um einerseits das Material zu schonen und im Hinblick darauf dass eine Verbesserung der Trainingszeit keinesfalls möglich wäre, entschieden wir uns für eine Pause. Diese Entscheidung verschaffte auch Markus und Bernhard mal die Möglichkeit ein Zeittraining aus Zuschauersicht, also von der Tribüne aus zu beobachten, interessante Perspektive für das ganze Team!!! Durch das Handicap Regen konnten natürlich die anderen Teams auch ihre Zeiten aus dem ersten Training nicht verbessern und somit stand eigentlich vorher schon die Startaufstellung für Sonntag wie folgt fest:

1. Reihe: Schlosser/Wagner; Doppler/Kolloch; Göttlich/Höss
2. Reihe: Hainbucher/Adelsberger; Eilers/Freund
3. Reihe: Schröder/Helbig; Hock/Becker; Kornas/Stepien

Den restlichen Samstag Abend, die ganze Nacht und auch am Sonntag Morgen jagte ein Regenschauer den anderen. Das Wetter - unglaublich - hatte keinerlei Nachsicht mit uns! Es hätte nur noch eine Steigerung gegeben, wenn jemand ein Hallenbad über uns ausgeschüttet hätte.

Somit auch strömender Regen am Sonntag zum warm up! Die beste und letzte Gelegenheit - nachdem Markus und Bernhard noch nicht im Regen gefahren sind - sich auf diese Bedingungen einzustellen! Eine gute Ein- und Vorstellung der beiden, auch im Regen die schnellste Zeit, wenn auch nicht mit dem Rie-sen-Vorsprung wie im Trockenen. Auf alle Fälle spannende Voraussetzungen für ein spektakuläres Rennen!!! Das Wetter??? Keine Änderungen in Sicht! Also mussten die Regenreifen am Motorrad und die Regenhosen und -jacken bei der Boxencrew fürs Rennen montiert werden.

Um 15:30 Uhr dann der Startschuss für diese Wasserschlacht. Auf die 90°-Linkskurve, gleich nach der Start- und Zielgeraden, steuerten auf der Ideal-linie 3 Gespanne in rasanter Geschwindigkeit zu. Markus kommt rechts außen an und überholt seine Mitstreiter indem er durch einen wesentlich späteren Bremspunkt das gelbschwarze Gespann souverän als Führender vor das Feld setzte. Mit dem Willen zum Sieg wollten die beiden diese Position bis Rennen-de auch nicht mehr abgeben. Nach den ersten 5 Runden betrug der Vorsprung bereits 10 Sekunden, doch bei diesem Rennen hatten wir nicht "nur" gegen die Konkurrenz zu kämpfen, sondern ab der 10. Runde auch noch gegen die steigende Temperatur vom Motor!?! Als Markus und Bernhard mit einem bereits immensen Vorsprung an der Boxenmauer vorbeifuhren sahen wir - durch die Gestik von Markus - dass wohl irgendetwas mit dem Motorrad nicht stimmte!?!

Jetzt fing für uns an der Box und bei den Jungs im "Töff" die Zitterpartie an, alle hofften, dass uns nicht ein technischer Defekt zum vorzeitigen Aus zwingt und wir somit mit 0 Punkten aus der Schleiz nach Hause kehren müssen???

Unser Ziel............es war doch schon so greifbar nahe; und...GASSS........... es sollte auch erreicht werden, Runde 11, 12, 13..........14........ SIEG......das gelb-schwarze Gespann hat als 1. die Ziellinie in absoluter Führung überfahren und ist somit

INTERNATIONALER DEUTSCHER MEISTER 2006!!!

Manchmal ist Regen und Kälte gar nicht so schlecht, denn wer weiß ob der Motor bei anderen Außentemperaturen 14 Runden durchgehalten hätte. Markus erklärte uns, dass plötzlich die Wassertemperatur massiv anstieg. Die Vermutung war ein technischer Defekt im Kühlsystem z.B. Wasserpumpe oder Steuergerät. Doch zu unserem Glück konnten wir trotz der Probleme dieses Rennen mit einem erneuten Sieg beenden!

Eine tolle Bilanz vor der kurzen Sommerpause, 6 Rennen - 6 Siege, perfekt!!! Auf alle Fälle eine super Teamleistung, auch gebührt der Dank an dieser Stelle all unseren Sponsoren, Gönnern und Helfern sowie der "hoch motivierenden und geschmackvollen Schweizer Küche"!!!

In vier Wochen freuen wir uns auf die Veranstaltung am Sachsenring, vorletzter IDM-Event der Saison 2006 und dann noch das große Finale in Hockenheim Mitte September!!!


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Salzburgring

Neues Rennen, neues Glück? Dieses Wochenende fiel der Startschuss auf dem "high-speed-Kurs" am Salzburgring in Österreich. Der einzige von insgesamt 8 IDM-Läufen, welcher nicht auf deutschem Boden statt findet. Der Wettergott war uns - allem Anschein nach - gut gesinnt und somit war die Laune und Spannung für dieses Wochenende im Team wieder einmal unge-bremst.

Am Freitag Abend haben die beiden Meisterschaftsführenden sich bei 32 Grad - auch unter der Prämisse wieder etwas das ebenfalls nicht vorhandene Bud-get zu schmälern - für das freie Training angestellt. Dieses wurde von den beiden jedoch nur bis zur 5. Runden absolviert; dann hat ein Motorschaden Markus und Bernhard zum vorzeitigen Ende dieser Session gezwungen, schöne Sch.....! Was das bedeutete ist klar; der Reservemotor musste eingebaut werden und das unter "afrikanischen Bedingungen", einer tropischen Hitze. Um 23:00 Uhr durften wir dann endlich unter die Dusche und anschließend hundemüde und kaputt ins Bett.

Am Samstag Morgen stand das 1. Zeittraining auf dem Programm. Markus und Bernhard legten Runde für Runde bessere Zeiten hin. Das Team fieberte an der Boxenmauer aufgeregt einer gigantischen Zeit entgegen. Diese Freude sollte jedoch nur bis zur 9. Runde anhalten, denn dann warten ........... war-ten......... warten, auf ein gelb-schwarzes Gespann, welches die Ziellinie nicht mehr überfuhr. Am Zelt die Hiobsbotschaft der Piloten: "Motorschaden zum 2.!" Das konnte doch nicht wahr sein, wir haben keinen dritten Motor; woher nehmen wenn nicht stehlen?

Unsere Rettung vom Hockenheimring; das Kobra-Swiss-Sidecar-Team!?!? Auch diesmal haben uns Konrad Brändle und Michel Fritz aus der Patsche geholfen; wir erhielten Ihren Standard-Reserve-Motor, welcher ca. 15 Minuten vor dem 2. Zeittraining unser Töff wieder zum Leben erweckt hat. In diesem Training klappte dann alles wunderbar, zwar keine Pool-Position aber Zeiten, die sich sehen lassen konnten! Wir durften wieder tief durchatmen und uns auf das Rennen am Sonntag konzentrieren und freuen.

Die Startaufstellung:
1. Reihe: Moser/Wäfler; Schlosser/Wagner; Roscher/Hänni
2. Reihe: Grabmüller/Grabmüller; Doppler/Kolloch
3. Reihe: Hainbucher/Adelsberger; Göttlich/Höss; Schröder/Burkard

Am Sonntag Morgen fuhren wir zum warm up einen neuen Hinterreifen ein. Es lief alles hervorragend. Danach war wieder einmal warten angesagt, bis dann um 16:30 Uhr das Rennen endlich gestartet werden konnte.

Diesmal waren wir alle richtig nervös und froh als die rote Ampel erlosch und das Feld mit bis zu 3 Gespannen nebeneinander auf die erste Schikane zuflog. Weil Markus nichts riskieren wollte und mit dem Wissen, "dass das Rennen nicht in der ersten Kurve entschieden wird", kamen die beiden als 6. Gespann aus der ersten Runde zurück. Dann begann die Aufholjagd bis hin zum führen-den Gespann - dem deutschen Meister aus 2005 - Jos Moser mit Ueli Wäfler.

Mit gespannter Neugierde haben wir an der Box Markus und Bernhard beobachtet und angefeuert; werden sie es schaffen die Führung zu übernehmen? Sie klebten der Spitze am Hinterreifen und vielleicht gerade durch diesen Druck machte Josef Moser einen kleinen Fahrfehler, welcher von Markus so-fort gnadenlos zum Überholen genutzt wurde. Die FÜHRUNG!!! Markus hat mit seinen Luchsaugen das Renngeschehen - wie auf einem Radarschirm - beo-bachtet und mit seinem fahrtechnischen Geschick und dem verlässlichen Zu-sammenspiel mit seinem Plampi jede Möglichkeit genutzt uns zu beweisen, dass es auch mit einem ganz normalen Standardmotor möglich ist ein Rennen auf dem "Stockerl" ganz oben zu beenden.

Eine spitzenmäßige Leistung!!! Ein hart erkämpfter und verdienter Sieg von Markus und Bernhard!!! UND.............ein ganz dickes DANKESCHÖN an unsere "Helfer in der Not" dem TEAM KOBRA für die wiederholt selbst-lose Unterstützung in Sachen Motor!!!

In 2 Wochen sind wir auf dem Landstraßenrennkurs am Schleizer Dreieck zum 6. IDM-Lauf der Saison 2006; dann gilt für unsere treuen Fans wieder: Daumen drücken!!!


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Nürburgring

Nach einer dreiwöchigen Pause ging es ab in die angebliche "Höhle des Löwen!" (Interpretation laut IGG - Heimstrecke von Jörg Steinhausen). Wir wa-ren alle sehr gespannt wie dieses Wochenende für uns verlaufen sollte. Das Wetter versprach sehr gut zu werden und hat uns tatsächlich nicht enttäuscht. Wir durften konstante 26 bis 28 Grad bei eitlem Sonnenschein geniessen.

Am Freitag fand dann das freie Training statt. Wir hatten nur 20 Minuten um uns auf die Strecke in der Konstellation 2006 einzustimmen. Markus war mal wieder nicht so ganz zufrieden mit den Rundenzeiten; für den Anfang war es aber sicherlich ganz okay. Um die Entscheidung in der Startaufstellung ging es erst am Samstag. Bis dahin standen ja noch zwei Zeittrainings auf dem Programm.

Beim ersten Zeittraining verlief gleich alles perfekt und zur vollsten Zufrieden-heit für das gesamte Team. Technik lief, Markus und Bernhard konnten sich voll aufs Fahren konzentrieren und verbesserten sich in den Rundenzeiten kontinuierlich. Am Ende Platz eins vor Steinhausen und das auch noch mit einem sensationellen Vorsprung von über einer Sekunde!!! Beim zweiten Zeittraining konnte sich auf den vorderen Plätzen niemand mehr verbessern. Also standen unsere "Männer der Stunde" wieder einmal auf Pole - Position.

Die daraus resultierende Startaufstellung:

1 Reihe: Schlosser/Wagner; Steinhausen/Kölsch; Hainbucher/Adelsberger
2 Reihe: Roscher/Hänni; Hock/Becker
3 Reihe: Doppler/Kolloch; Zimmermann/Ziegler; Schröder/Burkard

Am Sonntag wurden wir mit Sonnenschein und warmen Temperaturen geweckt. Um 9.30 Uhr war das Warm up. Wir konnten unsere Performance be-stätigen, waren auch hier die schnellsten. Danach gab es noch ein "kurzes" Photo-Shooting, welches zur Verzögerung im Frühstücksplan führte; was aber der guten Stimmung - trotz kurzzeitigen Magenknurren - keinen Abbruch tat. Die sonst so lange Wartezeit bis zum Rennen hatte ein Break, da wir uns beim Pitwalk im Rahmen der Taxifahrten engagierten. Danach wurde das Motorrad peinlichst, präzise von der Mechaniker-Top-Crew auf das Rennen vor-bereitet.

Start um 16.20 Uhr alle fieberten sehr gespannt und aufgeregt dem Erlöschen der roten Ampel entgegen. Was würde passieren? Wie kommen sie in und durch die erste Kurve bzw. erste Runde??? Dann der erlösende Augen-blick, genialer Start von Markus und Bernhard, sie kamen so gut vom Start-platz weg, dass sie gleich als erste in die erste Kurve einbogen. Direkt dahinter gefolgt vom Lokalmatador der letzten Jahre am Nürburgring Jörg Stein-hausen. Bange erste eineinhalb Minuten für das Team an der Boxenmauer, doch schon nach der ersten Runde betrug der Vorsprung für Markus und Bernhard eine Sekunde.
Nichts zum Ausruhen aber ein perfekter Anfang! In den weiteren Runden ge-lang es den beiden, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen, sodass der Vorsprung auf Steinhausen/Kölsch bereits 19 Sekunden betrug, als diese 2 Runden vor Schluss mit technischem Defekt aufgeben mussten.

Die Sensation war perfekt, verdienter Sieg am Nürburgring und nunmehr in der IDM-Gesamtwertung 40 Punkte Vorsprung auf das Zweit-platzierte Team Steinhausen!!!

Wieder ein super erfolgreiches Wochenende!! Die perfekte Teamarbeit im Ge-samtpaket - insbesondere "die gute Küche" - machte es uns möglich! Jetzt freuen wir uns auf den Hochgeschwindigkeitskurs am Salzburgring in drei Wochen!


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Lausitzring

Das dritte Rennwochenende der IDM Saison 2006 stand bevor. Diesmal trafen sich die verschiedenen Klassen (Motorräder und Seitenwagen) zum Wettstreit auf dem Eurospeedway am Lausitzring. Die Anreise verlief für uns ohne Zwischenfälle wenn auch sehr anstrengend, insgesamt waren wir ca. 10 Stunden unterwegs. Herrliches Wetter am Ring, die Prognose fürs gesamte Wochenende stimmte uns zuversichtlich, endlich Sommer!!!

Am Freitag hatten wir dann zum ersten Mal gleich zwei freie Trainings zur Verfügung. So konnten wir in beiden Sitzungen bereits ausgedehnte Tests und Abstimmarbeiten durchführen. Wir nutzten die Zeit und drehten möglichst viele Runden auch unter dem Gesichtspunkt uns optimal auf die neue Streckenführung (Kurzanbindung) einzustimmen.

Samstagmittag ging es dann mit dem ersten Zeittraining los. Bei uns verlief alles zu unserer vollsten Zufriedenheit, vorerst Schnellster und Zuversicht für das 2. Zeittraining am Abend. Dieses verlief für uns ebenfalls wieder sehr gut. Wir konnten das Ergebnis von Mittag bestätigen, "Poleposition"!!! Jörg Steinhausen konnte sich noch auf Startplatz 2 vorschieben kam an unsere Zeit je-doch nicht heran. Die daraus resultierende Startaufstellung stellte sich wie folgt dar:

1. Reihe: Schlosser/Wagner; Steinhausen/Kölsch; Doppler/Helbig
2. Reihe: Hainbucher/Adelsberger; Hock/Becker
3. Reihe: Göttlich/Höss; Eilers/Freund; Schröder/Burkhard

Am Sonntag hatten wir super Wetter, Sonnenschein und sagenhafte 25 Grad, Asphalttemperaturen bis zu 50 Grad konnten wir messen, was bedeutet das für unsere Reifen? Das Warm up gelang sehr gut und so waren wir alle sehr gespannt auf das Rennen. Leider wie immer eine lange Wartezeit, Start erst nach 16 Uhr, aber wie heißt es so schön, das Beste kommt zum Schluss!!! Ganz besonders war die Spannung aber auch, weil wir unserer direkten Mitstreiter Jörg Steinhausen nicht einschätzen konnten, er hatte das ganze Wochenende Probleme mit seinem Motorrad und somit seine Performance fürs Rennen vorher noch nicht gezeigt. Was war unsere Rundenzeit im Rennen wert? Endlich um 16.30 Uhr ging es dann mit dem erlöschen der roten Ampellichter los. Markus und Bernhard kamen als dritte aus der ersten Runde zu-rück. Doch bereits in der zweiten Runde konnten sie sich in einem spektakulä-ren Ausbremsmanöver gleich direkt auf Position eins vorschieben. Steinhausen war ihnen bis dahin dicht auf den Fersen. Runde für Runde konnten sie sich dann von den Verfolgern um einige Zehntel absetzen und den Vorsprung auf insgesamt 10 Sekunden ausbauen. Aus dieser beruhigenden Situation heraus war es Markus möglich das Rennen in der zweiten Hälfte (gesteuert über die perfekten Infos von der Boxencrew) zu kontrollieren und etwas Material scho-nender die Spitze bis zum Rennende zu behaupten. Dritter Sieg im dritten Rennen der Saison, ein toller Erfolg, den Vorsprung in der Meisterschaft auf 15 Punkte ausgebaut, es könnte eigentlich nicht besser laufen!!! Dies war für uns alle wieder ein voll gelungenes und sehr erfreuliches Rennwochenende!!!

An dieser Stelle möchten wir uns noch ganz herzlich bedanken, bei unseren Sponsoren für die Unterstützung und beim Team für die super tolle und dadurch auch erfolgreiche Zusammenarbeit!

Nicht zu vergessen die, die für unser leibliches Wohl sorgen, Melanie vor Ort auf der Rennstrecke und unsere "Kuchen-Sponsoren" im Hintergrund, Elisabeth Häderli, Ilona Müller und Bernhards Mutti, welche uns immer mit leckeren Cakes verwöhnen!

Weitere interessante Informationen findet ihr auf den Internetseiten der "IGG" und "IDM" sowie aktuelle Bilder von Steffi bei uns unter "Foto´s"!

Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Herausforderung, auf das Rennen am Nürburgring in drei Wochen!!!


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Oschersleben

Nach der kurzen Pause, ging's ab nach Oschersleben zum zweiten Rennen. Da am Donnerstag ein Feiertag war konnten wir die lange Reise bereits am Mor-gen antreten und so kamen wir abends um ca. 18 Uhr an. Die Wetterprogno-sen waren sehr schlecht. So kam es, dass wir unser Zelt bei Regen aufstellen mussten. Am Freitag schien jedoch die Sonne und Fahrer/Beifahrer konnten das freie Training am Abend mit Slicks bestreiten. Alles verlief sehr gut.

Am Samstag ging es dann bereits am Mittag los mit dem ersten Zeittraining. Markus und Bernhard konnten sich von Runde zu Runde stetig steigern und beendeten dieses Training auf dem ersten Platz vor Steinhausen. Doch am Nachmittag fing es an zu regnen. Beim zweiten Zeittraining mussten somit die Regenreifen montiert werden. Markus und Bernhard fuhren zum ersten Mal im Regen. Auch das klappte ausgezeichnet. Da sich niemand mehr in der Zeit verbessern konnte stand die Startaufstellung für Sonntag fest.

Startaufstellung:
1.Reihe: Schlosser/Wagner; Steinhausen/Kölsch; Göttlich/Höss
2.Reihe: Hock/Becker; Doppler/Kolloch
3.Reihe: Hainbucher/Adelsberger; Eilers/Freund; Zimmermann/Ziegler

Am Sonntag Morgen war das Wetter sehr unbeständig und so wurde das Warm up nicht gefahren. Als wir beim Frühstück waren gab es noch Sturm-meldung, deshalb mussten wir unser Zelt sofort abbauen. Um 16.15 Uhr wurde dann das Rennen gestartet. Markus und Bernhard kamen sehr gut weg, doch Steinhausen drängte sich an ihnen vorbei. So kehrten sie als zweite aus der ersten Runde zurück. Dann begann wieder mal die Aufholjagd. Bereits in der vierten Runde konnten Markus und Bernhard an Steinhausen vorbei. Doch dieser gab nicht kampflos auf! Er konnte die zwei nochmals überholen, doch Markus konterte gleich wieder. Dann kamen die Überrundeten. Markus und Bernhard kamen gut an ihnen vorbei. Steinhausen wollte gleich mitziehen doch das ging völlig schief. Steinhausen fiel ins Kiesbett und das Rennen wurde gleich abgebrochen. Weil es nur noch eine Runde zum Fahren gab, gewann das Team Schlosser das zweite Rennen in Oschersleben!

Da sich Steinhausen und Kölsch vom Krankenwagen abtransportieren ließen, kamen sie in den Genuss, als Zweitplatzierte die volle Punktezahl abzusahnen.

Nun sind wir sehr gespannt wie es beim nächsten Rennen, in zwei Wochen, auf dem Lausitzring zu und her geht.


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Hockenheim

Nach dem langen Winter war es endlich wieder soweit. Das erste Rennen (erst noch das "Heimrennen") stand vor der Tür. Das ganze Team war sehr gespannt, was uns dieses Wochenende auf dem Hockenheimring brachte. Die Anreise verlief für alle sehr gut. Auch der Freitag war vom Wetter her sehr schön und warm. Also konnte am Abend das Freie Training gestartet werden. Doch Markus und Bernhard waren nicht ganz so zufrieden mit den Rundenzeiten; deshalb wollten sie am Samstag im Ersten Zeittraining gleich angrei-fen.

Leider war das Wetter am Samstag nicht mehr so gut. Doch im Ersten Zeit-training blieb es trocken und somit konnten die Slicks montiert werden. Alles verlief optimal. Die Zeiten verbesserten sich von Runde zu Runde und so kon-nten wir dieses Training auf dem zweiten Platz beenden. Nun wollten sich die beiden im Zweiten Zeittraining nochmals verbessern. Doch alles kam ganz an-ders als erwünscht! Im Zweiten Zeittraining konnten sich die beiden nicht mehr steigern weil das Getriebe nicht richtig mitspielen wollte. Also hiess das für unsere Mechaniker viel Arbeit bis zum Feierabend. Ein neuer Motor wurde eingebaut um dann im Warm up eingefahren zu werden.

Am Sonntag um 10 Uhr wurde das Warm up gestartet, doch ging es mit dem neuen Motor noch schlechter. So musste dieser auch geöffnet werden, um zu sehen was defekt war. Der gleiche Schaden wie beim Ersten. Nun musste wieder jeder mit anpacken! Wir bekamen Hilfe vom Schweizer-Team Kobra. Nun hofften wir, dass alles beim Rennen klappen würde und wir wenigstens für die harte Arbeit belohnt wurden.

Startaufstellung:
1.Reihe: Steinhausen/Kölsch; Schlosser/Wagner; Moser/Wäfler
2.Reihe: Roscher/Hänni; Göttlich/Höss
3.Reihe: Doppler/Parzer; Hainbucher/Adelsberger; Centner/Helbig

Dann um ca. 17 Uhr wurde das Rennen gestartet. Markus und Bernhard kamen optimal vom Startplatz weg und konnten so als erste in die erste Kurve fah-ren. Leider wurden sie dann von Steinhausen wieder überholt. Doch dann begann die Aufholjagd. Bereits in der dritten oder vierten Runde waren die zwei wieder vorne weg und konnten den Abstand zu Steinhausen von Runde zu Runde stets vergrößern. Zum Schluss kamen die zwei als erste über die Ziellinie mit einem sagenhaften Vorsprung von 24,2 Sekunden! Zusätzlich stell-ten die zwei noch einen neuen Rundenrekord auf, mit 1:31.55!!

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich beim Team bedanken für die tolle Leistung und Zusammenarbeit!! Sowie dem Team Kobra für die Ausleih-ung vom Getriebe!